Fritz Overbecks Gemälde "Wolken im Moor". Hier türmt sich eine bedrohliche Wolkendecke über der menschenleeren Landschaft. Zu sehen in der Ausstellung „Wolkenschau“ in Bremen.

Fritz Overbecks Gemälde "Wolken im Moor". Hier türmt sich eine bedrohliche Wolkendecke über der menschenleeren Landschaft. Zu sehen in der Ausstellung „Wolkenschau“ in Bremen.

Foto: Overbeck-Museum

Fritz Overbecks Gemälde "Wolken im Moor". Hier türmt sich eine bedrohliche Wolkendecke über der menschenleeren Landschaft. Zu sehen in der Ausstellung „Wolkenschau“ in Bremen.

Erleben

Bremer Ausstellung „Wolkenschau“: Von der Welt des Flüchtigen fasziniert

Und über uns im schönen Sommerhimmel/ War eine Wolke, die ich lange sah/ Sie war sehr weiß und ungeheuer oben/ Und als ich aufsah, war sie nimmer da“ – Bertolt Brecht „Erinnerung an die Marie A“. Wolken ziehen vorüber, jagen über unsere Köpfe hinweg. Sie wechseln pausenlos ihre Gestalt. „Die Wolken sehen aus wie Scherenschnitte von noch nicht erfundenen Tieren. Gott probiert Formen aus“, schreibt Klaus Reichert, der deutsche Wolken-Guru in seinem Buch „Wolkendienst“. Auch die Künstler spielen Gott, lassen sich von der Formenvielfalt am Himmel inspirieren. Zu sehen im Overbeck-Museum in Bremen, wo Benjamin Beßlich seine Wolken-Zeichnungen unter die der Namensgeber mischt.

Kreis-Icon-Nordstern
„Ein wolkenloser Himmel langweilt mich“, befand Fritz Overbeck. Dagegen schwärmte er von einem Sylt-Aufenthalt. „Der Tag war auch heute herrlich“, schrieb er am 4. Juli 1904 an seine Frau Hermine nach Worpswede. „Große strahlende Wolken, die prachtvolle Schatten warfen. Zwischen ihnen ein tiefes, seidiges Blau. Es war eine riesige festliche Stimmung, wie ich sie besonders liebe.“ Er war nicht der Erste, der sich in die Wolken verguckte. Gut 80 Jahre zuvor legte der junge John Constable mit über 100 Studien eine Wolken-Reihe vor, die noch heute fasziniert und die zeitgenössische Künstler wie Beßlich selbstverständlich kennen.

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