Im Ballettsaal müssen Tänzerinnen und Tänzer hinter Trennwänden trainieren, um den Hygieneabstand einzuhalten. Große Sprünge sind da kaum möglich, und mehr als sechs Personen gleichzeitig dürfen sich auch nicht im Raum aufhalten. Foto: Hartmann

Im Ballettsaal müssen Tänzerinnen und Tänzer hinter Trennwänden trainieren, um den Hygieneabstand einzuhalten. Große Sprünge sind da kaum möglich, und mehr als sechs Personen gleichzeitig dürfen sich auch nicht im Raum aufhalten. Foto: Hartmann

Foto: Arnd Hartmann

Erleben

Nur mit Abstand und Maske durchs Theater

Erste gute Nachricht: Im Stadttheater hebt sich bald wieder der Vorhang. Zweite gute Nachricht: „Das Publikum kann sich bei uns sicherfühlen.“ Das betont Ralf Zwirlein, der technische Direktor des Stadttheaters, zum Probenbeginn nach fünf Monaten Zwangspause. Man habe ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept entwickelt. Schwieriger als der Theaterbesuch gestaltet sich der Proben- und Aufführungsbetrieb auf und hinter der Bühne.

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„Die Belüftungsanlage wurde erst im vergangenen Jahr erneuert und mit modernsten Filtern ausgestattet.“ Zwirlein hat überzeugende Argumente für einen Theaterabend ohne Furcht vor Aerosol-Verbreitung. „Wir fahren den Frischluftanteil auf fast 100 Prozent hoch, es gibt also keine Umluft“, erläutert er weiter. „Und weil die Anlage auf 700 Menschen ausgelegt ist, jetzt aber nur 186 dort sitzen, haben wir eine zusätzliche Sicherheit.“ So sieht es im Großen Haus aus, im Kleinen Haus gilt das gleiche für etwa 40 statt sonst 120 Zuschauer.

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