NORDERLESEN: Heute

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Heute im Norden

20:05 Uhr

Anders als in Bremen können in Baumärkten in Niedersachsen nur Kunden mit Gewerbeschein einkaufen. Das könnte sich ab Samstag wieder ändern.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Die Baumärkte und Gartencenter in Niedersachsen können möglicherweise ab Samstag wieder ihre Türen für Privatkunden öffnen.

Mögliche Öffnung ab Samstag

„Es wird jetzt aktuell geprüft und vorbereitet, die Baumärkte und die Gartenbauzentren wieder zu öffnen. Wenn das jetzt alles so umgesetzt wird, könnte das für Samstag schon passieren“, sagte die niedersächsische Regierungssprecherin Anke Pörksen am Mittwoch in Hannover.

Andere Regeln in Bremen ziehen „Grenzgänger“ an

Damit dürften nicht mehr nur Gewerbetreibende oder Handwerker in die Baumärkte, sondern auch Privatleute. Pörksen begründete die Überlegungen damit, dass in den vergangenen Tagen ein zunehmender Grenzverkehr von Heimwerkern festgestellt worden sei, die zum Einkauf nach Bremen fuhren, weil es dort andere Regelungen gibt.

18:36 Uhr

Wer am Mittwochmorgen auf einem Parkplatz an der Schiffdorfer Chaussee geparkt hat, und jetzt einen Schaden an seinem blauten Auto festgestellt hat, soll sich bei der Polizei melden.

Foto: Colourbox (Symbolfoto)

Eine Frau hat am Mittwochmorgen ein blaues Auto auf einem Parkplatz an der Schiffdorfer Chaussee angefahren. Sie meldete den Schaden der Polizei. Doch als die an den Unfallort zurückkehrte, war das Auto weg. Die Ermittler der Polizei suchen nun den Geschädigten eines Verkehrsunfalls.

Beim Einparken berührt

Das blaue Auto stand ordnungsgemäß geparkt auf dem Parkplatz des E-Centers in der Schiffdorfer Chaussee. Gegen 8.45 Uhr parkte eine Frau ihr Auto daneben ein und geriet dabei gegen das andere Fahrzeug. Es entstand Sachschaden. Die Verursacherin zeigte den Unfall beim Polizeirevier Geestemünde an.

Schaden nicht bemerkt

Als sie mit den Polizisten zum Unfallort zurückkehrte, war das geschädigte bereits davongefahren. Möglicherweise hat der Fahrer den Schaden noch nicht bemerkt. Die Polizei sucht den Geschädigten oder Zeugen. Hinweise werden unter 0471/953-3164 entgegengenommen.

14:27 Uhr

Die „Artania“ liegt im Hafen des australischen Fremantle.

Foto: AAPIMAGE

Noch immer liegt vor Australien das Kreuzfahrtschiff eines deutschen Reiseveranstalters, das mehrere Corona-Infizierte an Bord hatte. Nun fordern australische Behörden, dass die „Artania“ schnellstmöglich dort verschwinden solle.

„Keine anderen Schiffe anziehen“

Nach Coronavirus-Fällen auf einem Kreuzfahrtschiff mit überwiegend deutschen Passagieren vor Australien fordern die dortigen Behörden eine rasche Abreise des Luxusliners. Der Regierungschef des Bundesstaates Westaustralien, Mark McGowan, sagte am Mittwoch, er wolle nicht, dass die „Artania“ andere Schiffe anziehe, nur weil sie im Hafen von Fremantle habe anlegen dürfen. Sie müsse schnellstmöglich nach Deutschland zurückfahren. „Ich habe den australischen Grenzschutz angewiesen, das Schiff auf den Weg zu bringen.“

„Vielfältige Optionen“

Nach Angaben der Hafenbehörde soll das Schiff am Freitag ablegen. Die Crew der „Artania“ habe den australischen Behörden zufolge um einen Aufschub um zwei weitere Wochen gebeten, unter anderem für eine gründliche Reinigung des Schiffes. Eine Sprecherin des Bonner Reiseveranstalters Phoenix wollte diese Angaben am Mittwoch nicht bestätigen. „Wir stehen in Verhandlungen mit den australischen Behörden. Es gibt vielfältige Pläne und Optionen, aber noch nichts davon ist konkret“, sagte sie auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

38 Patienten im Krankenhaus

Das Schiff der in Bonn ansässigen Reederei Phoenix hatte vergangene Woche mit Dutzenden Coronavirus-Infizierten an Bord in Fremantle südlich von Perth angelegt. Nach Angaben des Reiseveranstalters vom Mittwoch befinden sich 23 am Coronavirus erkrankte Passagiere und 13 Crewmitglieder in australischen Krankenhäusern. Außerdem würden zwei weitere Passagiere wegen anderer akuter Erkrankungen dort behandelt.

Passagiere ausgeflogen

Der Großteil der mehr als 800 Passagiere war am Sonntag nach Deutschland ausgeflogen worden. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Artania“, bekannt aus der ARD-Dokuserie „Verrückt nach Meer“, befänden sich derzeit neben der Besatzung noch 16 Passagiere, die nicht fliegen wollten, sagte die Phoenix-Sprecherin. (dpa)

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