Nach 18 Jahren als Trainer am DFB-Stützpunkt hört Gerald Gerber auf.

Nach 18 Jahren als Trainer am DFB-Stützpunkt hört Gerald Gerber auf.

Foto: Brockbalz

Heute

18 Jahre lang im Dienst der Fußball-Talente

Gerald Gerber hat einen späteren Nationalspieler trainiert, hoffnungsvolle Talente, die in der Versenkung verschwanden, und sogar seinen eigenen Nachfolger – in seinen 18 Jahren als Trainer am DFB-Stützpunkt hat Gerber eine lange Reihe an jungen Fußballern unter seinen Fittichen gehabt. Nun hört der 62-Jährige als Stützpunkttrainer in Köhlen auf.

Kreis-Icon-Nordstern
Als der Deutsche Fußball-Bund 2002 ein neues Talentförderprogramm auflegte und Stützpunkte in allen Städten und Kreisen aufbaute, stieg Gerber beim DFB-Stützpunkt im Kreis Cuxhaven ein. Am Montag leitete er in Köhlen sein letztes Training. „Ich bin jetzt 62 und noch ganz gut in Schuss. Ich will nicht, dass man mich irgendwann vom Platz tragen muss, sondern dass man mich gut in Erinnerung behält“, sagt Gerber. Seinen Job in Köhlen übernimmt A-Lizenz-Inhaber Joshua von Glahn, der gleichzeitig Trainer der Oberliga-Frauen des FC Geestland ist. Zusammen mit Thorsten Holz und Timo Szybora bildet der 31 Jahre alte von Glahn das Trainer-Trio in Köhlen. Es ist auch ein Generationswechsel. „Joshua habe ich im Stützpunkt trainiert, als er ein Kind war. Da schließt sich der Kreis“, erzählt Gerber. „Mit Thorsten, Timo und Joshua ist der Stützpunkt sehr gut aufgestellt.“

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