Der Lebensmittelgroßhändler Aldi schließt Ende 2020 sein Zentrallager in Beverstedt.

Der Lebensmittelgroßhändler Aldi schließt Ende 2020 sein Zentrallager in Beverstedt.

Foto: Arnd Hartmann

Der Lebensmittelgroßhändler Aldi schließt Ende 2020 sein Zentrallager in Beverstedt.

Heute

Aldi-Lager Beverstedt schließt: So geht es weiter

Die Nachricht vom Aus des Beverstedter Aldi-Logistikstandortes im Januar war ein Schock. Ende des Jahres soll endgültig Schluss sein. Die rund 140 Beschäftigten haben in der Zwischenzeit ganz unterschiedliche Zukunftspläne geschmiedet. Im Unternehmen bleiben wohl nur rund 15 Prozent der Mitarbeiter.

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Frank Tienken wird ab Januar früher aufstehen müssen. Seinen aktuellen Arbeitsweg von Kirchwistedt nach Beverstedt legt er in knapp zehn Minuten zurück. Künftig wird der aktuelle Abteilungsleiter des Fuhrparks nach Seevetal mehr als eine Stunde unterwegs sein. Der 55-Jährige hat das Angebot des Unternehmens angenommen, sich an einem der Standorte in Weyhe, Hesel oder Seevetal zu bewerben – und ist damit vergleichsweise zufrieden. „Ich habe zwei Wochen über das Angebot nachgedacht, dann habe ich mich entschieden. Aldi ist ein sicherer und gesunder Arbeitgeber“, erklärt der Kirchwistedter Tienken, der seit 25 Jahren für das Handelsunternehmen tätig ist. Am liebsten hätte er natürlich in Beverstedt weitergearbeitet. „Das war für uns alle ein Schock. Damit hat keiner gerechnet.“ Der Standort hat unternehmensintern immer gute Zahlen vorzuweisen. Tienken bleibt also im Unternehmen – und gehört damit einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Kollegen an. Dem Vernehmen nach sollen nur 15 Prozent der Mitarbeiter auf das Angebot eingegangen sein, sich bei den Nachbarstandorten zu bewerben. Dabei schätzen alle Beschäftigten, die mit unserer Zeitung gesprochen haben, ihren Arbeitgeber sehr, ein schlechtes Wort fällt nicht. Offenbar schreckt viele die Entfernung nach Seevetal oder Weyhe ab. Viele der Mitarbeiter sind in der Region rund ums Zentrallager verwurzelt, haben dort Häuser und Familien. Ein Umzug kommt für sie deshalb nicht infrage.

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