Die Kombo aus einzelnen Video-Standbildern der Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube zeigt Schauspieler, die sich an der Internetaktion beteiligen.

Die Kombo aus einzelnen Video-Standbildern der Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube zeigt Schauspieler, die sich an der Internetaktion beteiligen.

Foto: Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube/dpa

Die Kombo aus einzelnen Video-Standbildern der Internetaktion #allesdichtmachen via Youtube zeigt Schauspieler, die sich an der Internetaktion beteiligen.

Heute

#Allesdichtmachen: So reagieren Künstler der Region

Die Reaktionen auf die #Allesdichtmachen-Videos waren heftig, so heftig, dass viele Kulturschaffende in Bremerhaven und im Landkreis nicht noch weiter Öl ins Feuer gießen wollen. In der Debatte um die Corona-Spots, die prominente Schauspielerinnen wie Ulrike Folkerts und Schauspieler wie Ulrich Tukur mit ihrer Protestaktion angestoßen haben, geht es heiß her. Auch die Künstler in der Region haben eine klare Meinung. Die meisten finden die Videos nicht gut.

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Die anfangs 53 Videos – inzwischen haben etliche Akteure ihren Beitrag zurückgezogen – eint vor allem eines: Es geht in ihnen um die Corona-Krise – und sie triefen vor Ironie und Sarkasmus. Und sie erhielten vor allem Beifall aus dem rechten Lager. War die Aktion trotzdem gerechtfertigt? Ein klares „Ja“ kommt da von dem Jazzmusiker Jörg Seidel. Er finde die Clips „richtig gut“: „Da wird niemand verunglimpft, sie sind dramaturgisch gut gebaut.“ Die Überspitzung habe ihm gefallen. „Über die Situation auf den Intensivstationen und das Pflegepersonal hat sich niemand lustig gemacht“, so sein Eindruck. Und Tatort-Ermittler und Zadek-Schauspieler Ulrich Tukur zu unterstellen, er sei ein Rechtspopulist, sei unredlich. Was soll man tun, wenn der Beifall von der falschen Seite kommt, in diesem Fall zum Beispiel von der AfD-Politikerin Alice Weidel? „Soll ich mein Konzert nicht spielen, nur weil Alice Weidel im Publikum sitzt?“, fragt Seidel.

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