Platz für große Schiffe auf 500 Metern Länge: die neue Westkaje im Kaiserhafen III ist fertig. Über die Baukosten wird ein Gericht entscheiden müssen.

Platz für große Schiffe auf 500 Metern Länge: die neue Westkaje im Kaiserhafen III ist fertig. Über die Baukosten wird ein Gericht entscheiden müssen.

Foto: Scheer

Heute

Bremerhaven: Westkaje im Hafen ist fertig

Die Zeiten hätten besser sein können, um die neue Westkaje im Kaiserhafen ihrer Bestimmung zu übergeben. Denn sie soll den Werften „ganz neue Möglichkeiten“ liefern, hier Schiffe auszubauen oder zu reparieren, für die der Hafen bisher viel zu klein war. „Von Krisen“, meint Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling, „lassen wir uns da nicht ablenken“. 32,7 Millionen Euro hat das Land bereitgestellt. Ob das reicht, darüber muss allerdings ein Gericht entscheiden.

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Man könnte vor die neue Kaje ein Dock legen – ein großes Schwimmdock mit einer fast 18 Meter tiefen Grube unten drunter. So eines, wie es den Werftchefs jahrelang vorschwebte. Aber aus den Plänen wurde nichts. Oder ein großes Kreuzfahrtschiff könnte hier festmachen. Solche, wie sie die Lloyd Werft erst selber bauen, dann für die Partner der MV Werften hier ausrüsten wollte. Aber auch daraus wird erst einmal nichts. Die Kaje wurde trotzdem gebaut. Schließlich werde sie wie die Vorgängerin die nächsten 100 Jahre halten, meint Bremenports-Chef Robert Howe. Den Hafen für die Zukunft zu entwickeln, sei eine zentrale Aufgabe für die Landesregierung, sagt Schilling.

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