Der Online-Handel und die Corona-Krise bedrohen die Innenstädte von Bremerhaven und Bremen gleichermaßen. Gleichwohl will Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) das Thema nicht auf der Landesebene bearbeiten. Er sieht da die größere Kompetenz bei den einzelnen Kommunen.

Der Online-Handel und die Corona-Krise bedrohen die Innenstädte von Bremerhaven und Bremen gleichermaßen. Gleichwohl will Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) das Thema nicht auf der Landesebene bearbeiten. Er sieht da die größere Kompetenz bei den einzelnen Kommunen.

Foto: Lothar Scheschonka

Der Online-Handel und die Corona-Krise bedrohen die Innenstädte von Bremerhaven und Bremen gleichermaßen. Gleichwohl will Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) das Thema nicht auf der Landesebene bearbeiten. Er sieht da die größere Kompetenz bei den einzelnen Kommunen.

Heute Karstadt und die Innenstadt

Bovenschulte: „Bremerhaven braucht keine klugen Ratschläge“

Die Innenstädte von Bremerhaven und Bremen leiden gleichermaßen unter der Corona-Krise. Zeit für gemeinsame Strategien? Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) sieht das anders. Er will sich nicht einmischen, betrachtet Innenstadtgestaltung als kommunale Aufgabe. Klaus Mündelein sprach mit Bovenschulte über die gebeutelte Hafenwirtschaft, über die „Seute Deern“ und den Zustand der rot-grün-roten Koalition.

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Die Corona-Krise hat die Innenstädte schwer gebeutelt. In Bremen haben Sie den Innenstadt-Gipfel ins Leben gerufen. Wäre es nicht sinnvoll, so etwas übergreifend auf Landesebene zu machen? Es gibt schließlich auch übergreifende Probleme: Die Auswirkungen der Corona-Krise, die Konkurrenz durch Einkaufsmärkte auf der grünen Wiese, die Konkurrenz durch den Online-Handel. Also: Muss bei diesen strukturellen Problemen nicht das Land konzeptionell handeln und Maßnahmen entwickeln, die dann auch mit Mitteln des Bremen-Fonds finanziert werden könnten? Das Land hilft, wo es helfen kann. Auch in Bremerhaven. Aber wenn es um die Zukunft der Innenstädte geht, dann ist das ganz klar eine Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung, also der Bremerhavener Politik und des Oberbürgermeisters. Melf Grantz ist da, das weiß ich, sehr aktiv und hat sich richtig reingehängt, um einen guten Weg für die City zu finden. Die Bremerhavener haben in den vergangenen Jahren auch immer wieder bewiesen, dass sie mit schwierigen Lagen umgehen können und haben die Stadt vorangebracht. Das Letzte, was man dort gebrauchen kann, glaube ich, sind kluge Ratschläge des Senatspräsidenten.

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