Schon vor dem Vorfall hingen auf dem Gelände des Spadener Reitvereins Schilder mit Warnhinweisen, nach dem Tod von Stute Whisky wurden diese noch einmal erweitert. Im Hintergrund das Areal, auf dem Whisky am Tag ihrer Erkrankung stand.

Schon vor dem Vorfall hingen auf dem Gelände des Spadener Reitvereins Schilder mit Warnhinweisen, nach dem Tod von Stute Whisky wurden diese noch einmal erweitert. Im Hintergrund das Areal, auf dem Whisky am Tag ihrer Erkrankung stand.

Foto: Seelbach

Schon vor dem Vorfall hingen auf dem Gelände des Spadener Reitvereins Schilder mit Warnhinweisen, nach dem Tod von Stute Whisky wurden diese noch einmal erweitert. Im Hintergrund das Areal, auf dem Whisky am Tag ihrer Erkrankung stand.

Heute

Bremerhavenerin trauert um Stute Whisky

Wenn die junge Pferdebesitzerin aus Bremerhaven, die namentlich nicht genannt werden möchte, vom vergangenen Weihnachtsfest erzählt, dann kämpft sie noch immer mit den Tränen. Denn das Fest war für sie alles andere als besinnlich. Am zweiten Weihnachtstag musste sie ihre 13-jährige Stute Whisky, die beim Reitverein Spaden untergebracht war, wegen einer schweren Kolik einschläfern lassen. Verursacht wurde diese vermutlich durch unsachgemäße Fütterung von Spaziergängern.

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„Ich habe gleich gemerkt, dass etwas nicht stimmt“, erzählt die junge Frau. Am frühen Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags sei sie auf die Reitanlage in Spaden gekommen, wo Stute Whisky untergebracht war. Insgesamt 18 Pferde haben hier Platz, nicht alle Boxen auf dem Gelände des Reitvereins sind aktuell belegt. Im hinteren Bereich, auf einem eingezäunten Areal, war die Stute untergebracht. „Als ich ankam, lag sie schon in dem kleinen Zelt, das dort steht, und hatte starken Durchfall“, erzählt die Pferdebesitzerin. Der herbeigerufene Tierarzt habe zunächst eine Vergiftung vermutet, weil die Stute unter anderem mit kaltem Schweiß bedeckt und der Kreislauf im Keller gewesen sei. „Sie hatte auch schon Blut im Kot“, schildert die Tierbesitzerin. Nach einer Kontrolle der Blutwerte und einer Untersuchung der Stute wuchs der Verdacht auf eine Kolik, eine Fehlfunktion des Verdauungstraktes bei Pferden, die tödlich enden kann. Der Tierarzt hatte nur wenig Hoffnung, riet dazu, die Stute zu erlösen. „Ich wollte aber so schnell nicht aufgeben und wollte eine zweite Tierarztmeinung“, erzählt sie weiter.
Stute Whisky musste am zweiten Weihnachtstag wegen einer schweren Kolik eingeschläfert werden. Grund dafür war vermutlich unsachgemäße Fütterung durch Spaziergänger.

Stute Whisky musste am zweiten Weihnachtstag wegen einer schweren Kolik eingeschläfert werden. Grund dafür war vermutlich unsachgemäße Fütterung durch Spaziergänger.

Foto: privat

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