Das Emder Ökowerk entwickelt einen Bio-Dünger auf Basis von Blasentang. Noch laufen Versuchsreihen. Doch eines Tages, so die Hoffnung der Entwickler, könnte der Nährstoff großflächig in der Landwirtschaft eingesetzt werden und so mehrere Umweltprobleme lösen.

Das Emder Ökowerk entwickelt einen Bio-Dünger auf Basis von Blasentang. Noch laufen Versuchsreihen. Doch eines Tages, so die Hoffnung der Entwickler, könnte der Nährstoff großflächig in der Landwirtschaft eingesetzt werden und so mehrere Umweltprobleme lösen.

Foto: picture alliance/dpa

Das Emder Ökowerk entwickelt einen Bio-Dünger auf Basis von Blasentang. Noch laufen Versuchsreihen. Doch eines Tages, so die Hoffnung der Entwickler, könnte der Nährstoff großflächig in der Landwirtschaft eingesetzt werden und so mehrere Umweltprobleme lösen.

Heute

Dünger mit „Algen-Power“
aus Ostfriesland

Teek ist bei Küstenschützern ein unliebsames Mitbringsel, das bei Sturmfluten massenweise etwa an ostfriesischen Deichen angespült wird - für den Emder Gerhard van Hoorn ist dieses Treibgut aus Pflanzenresten dagegen ein Schatz. Zumindest der darin enthaltene Blasentang, der einen großen Teil des Unrats ausmacht. Der Mitarbeiter des Emder Ökowerks hat zusammen mit seinem Team einen Weg gefunden, wie aus dieser olivgrünen Alge zusammen mit anderen Pflanzen ein Nährstoff entsteht. Die Hoffnung: Eines Tages könnte dieser Bio-Dünger nicht nur ein Abfallproblem lösen, sondern in der Landwirtschaft eine Alternative für den sonst herkömmlich, chemisch produzierten Mineraldünger bieten. Ein Zukunfts-Dünger also?

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Der Algen-Dünger ist eine Entwicklung aus dem von der EU geförderten SalFar-Projekt, an dem sich das Emder Ökowerk neben anderen Nordsee-Anrainern beteiligt. Das Kürzel „SalFar“ steht für Saline Farming. Die Emder suchen dabei nach Ansätzen, wie insbesondere in der Landwirtschaft salztolerante Pflanzen angebaut und verarbeitet werden können. Denn wenn der Meeresspiegel infolge des Klimawandels steigt, könnte das Folgen für Küstenregionen wie Ostfriesland haben. Mit höheren Meeresständen wächst auch der Wasserdruck. Küstennahe Flächen und Flussmündungen könnten mit der Zeit versalzen.

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