Silvesterabend 2020 in Bremerhaven: Verlassen liegt der Deich da. Um halb zwölf schlendern kaum Menschen über die sonst so beliebte Promenade.

Silvesterabend 2020 in Bremerhaven: Verlassen liegt der Deich da. Um halb zwölf schlendern kaum Menschen über die sonst so beliebte Promenade.

Foto: Arnd Hartmann

Silvesterabend 2020 in Bremerhaven: Verlassen liegt der Deich da. Um halb zwölf schlendern kaum Menschen über die sonst so beliebte Promenade.

Heute

Ein „bemerkenswert ruhiger“ Jahreswechsel

„Fünf, vier, drei, zwei, eins: Frohes neues Jahr!“, ruft es aus einem offenen Fenster in der „Alten Bürger“. Plötzlich scheint die Seestadt noch aufzuwachen, um ein außergewöhnliches Jahr zu verabschieden und 2021 hoffnungsvoll zu begrüßen. Der bis dahin verlassene Weserdeich füllt sich nun leicht und der Klang von Schiffshörnern, Kirchenglocken, Trillerpfeifen und hupenden Autos erfüllt die Straßen. Einige Raketen, Kanonenschläge und Mischbatterien knattern, knallen und heulen doch noch durch die bis dahin ruhige Bremerhavener Silvesternacht.

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„Sehr überschaubar“, beschreibt Claudia die Situation am Weserdeich eine halbe Stunde vor dem Jahreswechsel. Die 52-jährige Bremerhavenerin ist in diesem Jahr das erste Mal an den Deich gekommen, um einen Spaziergang an „der tollen Luft“ zu machen. „Bisher habe ich nur die Polizei gesehen“, bestätigt sie den ersten Eindruck, dass an diesem Abend mehr Beamte unterwegs sind als Spaziergänger. Ein Streifenwagen steht vor dem Atlantic Hotel, einer blockiert die Straße zum Zoo am Meer. Der Willy-Brandt-Platz ist mit Gittern abgesperrt. „Absolut tote Hose“, antwortet Angelika auf die Frage, wie ihr Eindruck von ihrem diesjährigen Weserdeichspaziergang ist. „Uns sind bisher nur zwei Leute begegnet“, führt die 55-Jährige aus. „Hier ist weniger los als unter der Woche“, ergänzt ihr 54-jähriger Begleiter Michael.
Die Zufahrt zum Neuen Hafen wurde von Polizeiwagen für Besucher gesperrt.

Die Zufahrt zum Neuen Hafen wurde von Polizeiwagen für Besucher gesperrt.

Foto: Arnd Hartmann

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