Der ehemalige Tänzer des Bremerhavener Stadttheaters, Oleksandr Shyryayev, hier mit seiner Frau Jessica De Fanti Teoli und Sohn Nikolai (1), hat zwar die Einbürgerungszusage des Magistrats erhalten, soll aber zuvor seinen ukrainischen Pass im Kriegsgebiet von Donezk zurückgeben.

Der ehemalige Tänzer des Bremerhavener Stadttheaters, Oleksandr Shyryayev, hier mit seiner Frau Jessica De Fanti Teoli und Sohn Nikolai (1), hat zwar die Einbürgerungszusage des Magistrats erhalten, soll aber zuvor seinen ukrainischen Pass im Kriegsgebiet von Donezk zurückgeben.

Foto: Arnd Hartmann

Der ehemalige Tänzer des Bremerhavener Stadttheaters, Oleksandr Shyryayev, hier mit seiner Frau Jessica De Fanti Teoli und Sohn Nikolai (1), hat zwar die Einbürgerungszusage des Magistrats erhalten, soll aber zuvor seinen ukrainischen Pass im Kriegsgebiet von Donezk zurückgeben.

Heute

Einbürgerung in Bremerhaven: Fall löst Empörung aus

„Da reden wir alle davon, wie nötig Integration ist, und wenn dann jemand bestens integriert ist, legt man ihm Steine in den Weg.“ Sülmez Dogan, die für Bündnis 90/Die Grünen in der Bremischen Bürgerschaft sitzt, ist empört. Auch andere Bremerhavener schütteln den Kopf über die bürokratischen Hürden, die im Fall um die Einbürgerung des Ostukrainers Oleksandr Shyryayev aufgebaut werden.

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Der Tänzer, der acht Jahre lang auf der Bühne des Stadttheaters stand, hat zwar vom Magistrat die Zusicherung der deutschen Staatsbürgerschaft, soll zuvor aber ins Kriegsgebiet seiner Heimatstadt Donezk reisen, um dort seinen ukrainischen Pass zurückzugeben. „Ich bin sehr verärgert, dass die Staatsangehörigkeitsbehörde des Bürger- und Ordnungsamts eine solch gefährliche Odyssee als zumutbar betrachtet“, äußert sich die Abgeordnete Dogan. „Es ist seit langem bekannt, dass die Ukraine ihren Staatsbürgern die Ausbürgerung erschwert und ihnen im Hamburger Generalkonsulat den Abmeldestempel verweigert. Da darf sich eine deutsche Behörde auch mal daran erinnern, dass sie für ihre Bürger da ist.“

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