Neuwerk, das Kleinod im Wattenmeer, ist derzeit notgedrungen von der Außenwelt abgeschottet.

Neuwerk, das Kleinod im Wattenmeer, ist derzeit notgedrungen von der Außenwelt abgeschottet.

Foto: Witthohn

Heute

Eine Insel schottet sich ab

Die Welt hat sich innerhalb kürzester Zeit verändert. Das Corona-Virus hat die Menschheit in der Hand. Die Wirklichkeit fühlt sich an, als ob man in einem Film mitspielen würde. Doch es gibt auch Inseln der Abgeschiedenheit, auf denen das Leben immer schon etwas anders ablief als auf dem Festland. Die Bewohner Neuwerks bereiten sich um diese Zeit normalerweise auf die Osterurlauber vor. Jetzt müssen sie gezwungenermaßen die Außenwelt auf Distanz halten und ihre Insel abschotten. Einige Neuwerker und Wattwagenfahrer Jan Brütt erzählen hier, wie sie gerade mit der verordneten Untätigkeit umgehen.

Kreis-Icon-Nordstern
Jetzt sind sie abgeschnitten vom Festland und auch untereinander gelten die gleichen Bestimmungen wie in Hamburg. In Stresssituationen ist man manchmal „reif für die Insel“, doch möchte wohl niemand eingesperrt sein. Einsamkeit oder Alleinsein sind die Insulaner gewohnt und haben damit sicher kein Problem. Doch sie haben jetzt keine Möglichkeit, für ihr Einkommen zu sorgen.

Exklusiv. Kritisch. Nah.

Damit Sie den Artikel vollständig ausdrucken können, benötigen Sie ein Online-Abonnement.