„Wir lagen mit der ,Nabob‘ vor Borongan und hatten sonntags frei“. Der junge Adolf Dellith fuhr 1956 mit seinen Kollegen mit einem Motorboot zu einer kleinen Insel und warf den Anker aus vor einem Dorf. „Wir sind von da aus ins Wasser gesprungen. Dann kamen plötzlich viele Kinder aus dem Dorf und haben uns neugierig beobachtet.“

„Wir lagen mit der ,Nabob‘ vor Borongan und hatten sonntags frei“. Der junge Adolf Dellith fuhr 1956 mit seinen Kollegen mit einem Motorboot zu einer kleinen Insel und warf den Anker aus vor einem Dorf. „Wir sind von da aus ins Wasser gesprungen. Dann kamen plötzlich viele Kinder aus dem Dorf und haben uns neugierig beobachtet.“

Foto: Adolf Dellith

„Wir lagen mit der ,Nabob‘ vor Borongan und hatten sonntags frei“. Der junge Adolf Dellith fuhr 1956 mit seinen Kollegen mit einem Motorboot zu einer kleinen Insel und warf den Anker aus vor einem Dorf. „Wir sind von da aus ins Wasser gesprungen. Dann kamen plötzlich viele Kinder aus dem Dorf und haben uns neugierig beobachtet.“

Heute

Erinnerungen an die „alte Seefahrt“

Es mag ein kleiner Schatz sein. Aber er wurde gehoben, bevor er wohl bald untergegangen wäre: Die Bremerhavener Historikerin Julia Dellith hat private Fotos von der Seefahrt der 1950er bis 1970er Jahre zusammengetragen, 5000 Aufnahmen aus den Fotoalben von Matrosen und Kapitänen – aus einer Zeit, als die Seefahrt noch besungen wurde und der Hauch nach Abenteuer sie genauso umgab wie die Sehnsucht nach fremden Ländern. Darüber ist ein Buch entstanden.

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Als er seinem Vater offenbarte, dass er zur See fahren will, da sollte der 15-Jährige erfahren, was das bedeutet: „Er hat mich die Sommerferien über auf einen Fischdampfer gesteckt“, erzählt Karl-Heinz von Düszeln. „Mir klebten noch die Heringsschuppen unter den Augenbrauen, aber ich habe gesagt: Ich mache weiter.“ Norddeutscher Lloyd, etwas anderes kam für die Familie dann nicht mehr infrage, und Karl-Heinz von Düszeln blieb sein ganzes Berufsleben lang. 40 Jahre fuhr er zur See, erst Stückgut nach Südamerika, dann Container nach Ostasien, „die Zeit ist verdammt schnell vergangen“, sagt der 81-Jährige.

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