Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga verschickt an Politiker leere Kochtöpfe, um auf ihre Not aufmerksam zu machen. In Bremerhaven und dem Cuxland macht man nicht mit.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga verschickt an Politiker leere Kochtöpfe, um auf ihre Not aufmerksam zu machen. In Bremerhaven und dem Cuxland macht man nicht mit.

Foto: dpa

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga verschickt an Politiker leere Kochtöpfe, um auf ihre Not aufmerksam zu machen. In Bremerhaven und dem Cuxland macht man nicht mit.

Heute

Gastro: Rezept für Weg aus der Krise gefordert

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga verschickt an Politiker leere Kochtöpfe, um auf ihre Not aufmerksam zu machen. Die Rücklagen seien trotz der Hilfen aufgebraucht. Nur in Bremerhaven und dem Cuxland blieben die Pötte in den Küchen - die einen sind frustriert, die anderen setzen weiter auf finanzielle Unterstützung aus Berlin. Heute spricht der Bremerhavener Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt mit Gastronomen.

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In Folge von Corona sind die Gastronomie-Betriebe seit einem halben Jahr geschlossen. Die leeren Töpfe stehen als Symbol für leere Kassen und aufgebrauchte Rücklagen. „Wir brauchen ein Ziel, eine Perspektive“, fordert auch Kenneth Natusch-van Kesteren, Restaurantbetreiber aus dem Fischereihafen und stellvertretender Vorsitzender des Dehoga. Dass der regionale Verband sich dennoch nicht an den Protesten beteilige, habe einen Grund: „Wir werden vom Staat relativ gut unterstützt.“ Das sagt auch Olaf Wurm aus Dorum, Dehoga-Vorsitzender des Kreisverbandes Wesermünde, schränkt aber ein: „Wir haben schon leere Tische aufgestellt - was hat es gebracht? Nichts!“ Dass die Branche leide, das wisse jeder, sagt Wurm. „Deshalb brauchen wir endlich die Perspektive, wie es weitergeht.“ Sie nicht zu haben, das sei das eigentliche Problem. Seinen Mitarbeitern in Kurzarbeit stocke er das Gehalt auf, sagt Wurm. Aber er selbst bekomme keinen einzigen Cent vom Staat. „Der Unternehmerlohn fehlt“, die Reserven seien aufgezehrt.

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