Seit Wochen darf Claudia Wilkens, Inhaberin des Langener Blumenladens Lieblingsstücke, ihre Ware nur auf Bestellung herausreichen. „Wir können doch nicht ewig alles schließen“, sagt sie wie viele andere Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen.

Seit Wochen darf Claudia Wilkens, Inhaberin des Langener Blumenladens Lieblingsstücke, ihre Ware nur auf Bestellung herausreichen. „Wir können doch nicht ewig alles schließen“, sagt sie wie viele andere Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen.

Foto: Mark Schröder

Seit Wochen darf Claudia Wilkens, Inhaberin des Langener Blumenladens Lieblingsstücke, ihre Ware nur auf Bestellung herausreichen. „Wir können doch nicht ewig alles schließen“, sagt sie wie viele andere Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen.

Heute

Geschäftsleute fordern: Macht die Läden wieder auf

Am Mittwoch verhandeln die Chefs der Länder mit der Bundeskanzlerin über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Lockerungen für Geschäfte werden von Experten nicht erwartet. Wir haben Einzelhändler, Friseure und Gastronomen in Stadt und Land gefragt, mit welchen Konzepten sie ihre Läden wieder öffnen könnten.

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„Uns läuft die Zeit davon“, sagt Nicole Steffens. Sie sitzt in ihrer Bremerhavener Buchhandlung Mausbuch in der Hafenstraße und schaut auf die leeren Regale. Seit acht Wochen hat sie keine Bücher mehr nachgeordert, nur gezielte Bestellungen von Kunden verkauft sie noch. Dass niemand mehr durch ihren Laden stöbern darf, versteht Steffens nicht.
Nicole Steffens, Inhaberin Mausbuch.

Nicole Steffens, Inhaberin Mausbuch.

Foto: Mark Schröder

„Es hat doch funktioniert bis kurz vor Weihnachten, die Leute waren so diszipliniert, es gab nie Probleme.“ Inzwischen sei ihre finanzielle Lage ernst. „Entweder passiert jetzt was, oder wir halten es nicht mehr aus.“ Warum es möglich sein soll, in Supermärkten Bücher zu kaufen oder in Bibliotheken auszuleihen, oder warum ihre Kollegen in Berlin, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt ihre Läden weiter öffnen dürfen, will der Buchhändlerin nicht in den Kopf. Sollte sie ihr Geschäft bald wieder aufschließen dürfen, bleibt eine Sorge bestehen: „Was ist denn, wenn ich mein Lager wieder auffülle und im Herbst kommt wegen einer Mutante ein neuer Lockdown?“

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