Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin, sitzt nach einem Interviewtermin mit der Deutschen Presse-Agentur in ihrem Büro im Bundesfamilienministerium.

Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin, sitzt nach einem Interviewtermin mit der Deutschen Presse-Agentur in ihrem Büro im Bundesfamilienministerium.

Foto: Christoph Soeder

Heute

Giffey zu Missbrauch: „Heute gibt es eine eindeutige Grenze“

Ende Januar jährt sich das Bekanntwerden des Ausmaßes sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche zum zehnten Mal. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) spricht Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) darüber, was sich seitdem getan hat, wie sie Kinder und Jugendliche besser schützen will und welche Konsequenzen sie nach wie vor von den Kirchen erwartet.

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Frau Ministerin, vor zehn Jahren erschütterte der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche die Republik. Die Zahl der Fälle von Missbrauch geht aber nicht zurück. Droht der Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern verloren zu gehen? Das glaube ich nicht. Man darf aber auch nicht davon ausgehen, dass der Kampf jemals komplett gewonnen wird. Wir müssen alles dafür tun, dass gut präventiv gearbeitet wird, konsequente Strafverfolgung stattfindet und die Gesellschaft sensibilisiert wird. Dass die Zahl der Fälle nicht zurückgeht, kann auch daran liegen, dass mehr gemeldet werden. Das kennen wir aus der Diskussion um Gewalt gegen Frauen. Es ist eben auch so: Jeder Fall, der aus dem Dunkelfeld herauskommt, aufgedeckt wird, ist ein Fall, in dem geholfen werden kann.

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