Die Greensill-Affäre ist heute Thema im Nordenhamer Stadtrat.

Die Greensill-Affäre ist Thema im Nordenhamer Stadtrat.

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Die Greensill-Affäre ist Thema im Nordenhamer Stadtrat.

Heute

Greensill-Affäre und Nordenham: „Man hätte einfach nur googeln müssen“

„Wir sind Opfer krimineller Machenschaften geworden.“ Das hat Carsten Seyfarth am 8. März zu unserer Zeitung gesagt. Danach hat Nordenhams Bürgermeister keine Anfragen zum Greensill-Skandal mehr beantwortet und auf die heutige öffentliche Sitzung des Stadtrates in der Friedeburg (18 Uhr) verwiesen. Vorab haben die Ratsmitglieder eine Stellungnahme der Verwaltung zugeschickt bekommen, in der unter anderem auf ein gutes Rating der Bank verwiesen wird. Wirtschaftsexperte Christian Kirchner klärt im Interview mit Christoph Reiprich auf, dass Greensill für das Rating bezahlt hat und er erklärt, warum die Finanzaufsichtsbehörde BaFin niemanden über laufende Ermittlungen im Vorfeld warnen darf.

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50 von 10.790 Kommunen in Deutschland haben ihr Geld bei Greensill angelegt. Die Verwaltungen der betroffenen Kommunen verteidigen ihre Anlagepolitik. Die Anlagen seien aufgrund des guten Ratings nicht risikoreicher gewesen als bei anderen Banken. Können Sie dem zustimmen? Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass sich eine Kommune bei der Einlage mehrerer Millionen Euro seiner Bürger nicht hinter einem einzigen Urteil einer Ratingagentur verlassen darf. In diesem Fall handelt es sich zudem um ein Rating, das von der Bank selbst bestellt und bezahlt wurde. Im Übrigen waren die Berichte der Ratingagentur, die frei verfügbar auf der Greensill-Bank-Internet-Seite waren, sehr gut und auch sehr kritisch. Dass die Bank ein Ein-Säulen-Modell mit hohen Konzentrationsrisiken fährt, stand in den Berichten. Und spätestens ab August 2020 war dieser Fakt auch durch simples Googeln zu finden.

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