Die Faust zur Begrüßung in Corona-Zeiten: Regierungschef Andreas Bovenschulte (rechts) und GHB-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Mirko Basa (links) bei der Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz. Bovenschulte sagte den Hafenarbeitern die Unterstützung des Senats zu.

Die Faust zur Begrüßung in Corona-Zeiten: Regierungschef Andreas Bovenschulte (rechts) und GHB-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Mirko Basa (links) bei der Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz. Bovenschulte sagte den Hafenarbeitern die Unterstützung des Senats zu.

Foto: Klaus Mündelein

Die Faust zur Begrüßung in Corona-Zeiten: Regierungschef Andreas Bovenschulte (rechts) und GHB-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Mirko Basa (links) bei der Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz. Bovenschulte sagte den Hafenarbeitern die Unterstützung des Senats zu.

Heute

Hafenarbeiter kämpfen nach Insolvenzantrag um ihre Jobs

Die Belegschaft des Gesamthafenbetriebsvereins (GHB) und die Gewerkschaft Verdi machen Druck: Mit Kundgebungen am Bremer Rathaus und am Gatehouse 2 in Bremerhaven forderten sie den Erhalt des GHB und der Arbeitsplätze. Anlass ist die Insolvenz der Personalreserve des Hafens. Am Mittwoch wurde der Antrag gestellt.

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Der Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung ging beim Amtsgericht Bremen ein. Als Insolvenzverwalter wurde Edgar Grönda aus Bremen eingesetzt. Die Hafenarbeiter haben nun Angst um ihre Jobs. 1200 GHBler sind in Bremerhaven im Einsatz, gut 100 in der Stadt Bremen. Die Hoffnung, dass am Ende die Arbeitgeberseite doch noch das Insolvenzverfahren scheuen wird, hat sich nun erledigt. Selbst wenn der GHB als Organisation noch gerettet werden sollte, ist allen klar, dass einige Arbeitsplätze verloren gehen werden. „Wenn Personalabbau, dann nur sozialverträglich über Altersteilzeit“, forderte Mirko Basa, Vorsitzender des GHB-Gesamtbetriebsrats, bei der Kundgebung in Bremen. Und er betonte: „Dienstleister und Zeitarbeitsfirmen haben im Hafen nichts zu suchen.“ „Die gehen hier längst ein und aus“, schimpft ein Arbeiter mittags im Hafen: „Durch einen Nebeneingang am Gatehouse, da werden nur Namenslisten abgehakt, das ist alles.“ Nachts schickten Personaldienstleister Teams von 50 Leuten zur Schicht auf dem Autoterminal.

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