Noch Visualisierung, voraussichtlich ab 2022 Wirklichkeit: Die geplante Wasserstofffähre der Hadag auf der Elbe vor der Elbphilharmonie.

Noch Visualisierung, voraussichtlich ab 2022 Wirklichkeit: Die geplante Wasserstofffähre der Hadag auf der Elbe vor der Elbphilharmonie.

Foto: Hadag

Heute

Hamburg bekommt Wasserstoff-Hafenfähren

An ein Bügeleisen erinnern sie nur noch entfernt - doch beim Klimaschutz sollen sie kräftig Dampf machen: Hamburg plant den Bau von zunächst drei Wassserstoffschiffen für den Fährbetrieb auf der Elbe. Da der Treibstoff mit grünem Windstrom erzeugt werden soll, seien die Fähren komplett emissionsfrei unterwegs, kündigte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) gestern an.

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Bis es soweit ist, werden allerdings noch bis zu drei Jahre vergehen. Der städtische Betreiber Hadag rechnet mit einem rund einjährigen Genehmigungsverfahren bei der EU für den neuartigen Antrieb. Dennoch sollen die Pionierfahrzeuge bereits Anfang 2020 ausgeschrieben und bis 2021/2022 fertiggestellt werden, wie Hadag-Chef Tobias Hack sagte. Bis die Schiffe dann Wasserstoff einsetzen dürfen, fahren sie als Hybrid mit Batteriestrom und Diesel.

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