Die strengen Kontakt-Auflagen wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich den Markt für heimisches Sexspielzeug und Kondome boomen. Auch der Kondomhersteller „Ritex“ aus Bielefeld verzeichnet deutlich mehr Umsatz.

Die strengen Kontakt-Auflagen wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich den Markt für heimisches Sexspielzeug und Kondome boomen. Auch der Kondomhersteller „Ritex“ aus Bielefeld verzeichnet deutlich mehr Umsatz.

Foto: Oliver Berg/dpa

Heute

Hamsterkäufe bei Kondomen nur zu Beginn der Pandemie

Die Deutschen haben sich zu Beginn der Corona-Krise nicht nur mit Klopapier und Nudeln, sondern auch mit Kondomen eingedeckt. Der Kondom-Hersteller Ritex aus Bielefeld zum Beispiel meldete für den März eine Verdoppelung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahresmonat. Waren dies nur Hamsterkäufe oder haben Paare häufiger Sex, weil sie coronabedingt mehr Zeit zu Hause verbringen? Und verzichten Singles wegen der Abstandsregel auf intime Verabredungen? Studien gibt es dazu noch nicht, doch die Verkaufszahlen der drei Hersteller in Deutschland geben einige Hinweise.

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In Sarstedt südlich von Hannover läuft die Produktion bei CPR rund um die Uhr, pro Sekunde werden etwa acht Kondome produziert. Insgesamt 7000 Glasformen werden in flüssigen Kautschuk getaucht, der Latexfilm setzt sich an den Gläsern ab und wird fest. Zum Schluss werden die Gummis mit Bürsten abgestreift, gewaschen und verpackt.

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