Auch die Hafen- und Logistikbranche in Bremerhaven kämpft mit den Folgen der Corona-Krise.

Auch die Hafen- und Logistikbranche in Bremerhaven kämpft mit den Folgen der Corona-Krise.

Foto: Arnd Hartmann

Auch die Hafen- und Logistikbranche in Bremerhaven kämpft mit den Folgen der Corona-Krise.

Heute

Handelskammer: Krise wird im Land Bremen noch andauern

Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft im Land Bremen nach Angaben von Handelskammer-Präses Janina Marahrens-Hashagen vor ungeahnte Herausforderungen. Wegen der hohen Exportquote von Bremen und Bremerhaven erwarte sie einen Einbruch bei der Wirtschaftsleistung, der den Bundesdurchschnitt übertreffen werde.

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Janina Marahrens-Hashagen ist Präses der Handelskammer.

Janina Marahrens-Hashagen ist Präses der Handelskammer.

Foto: Frank Pusch

Marahrens-Hashagen geht von einem Andauern der Krise aus, da für die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven die Auslandsnachfrage besonders wichtig sei, und die werde sich nicht so schnell erholen. Schon vor der Corona-Krise habe sich die Konjunktur im Land Bremen abgeschwächt. „Weltweite Handelskonflikte und drohende Zölle erschwerten die Situation für die stark exportorientierten Unternehmen in Bremen und Bremerhaven“, sagte Marahrens-Hashagen am Dienstag in Bremen, wo sie den Statistischen Jahresbericht der Handelskammer für 2019 vorstellte. Die wirtschaftliche Dynamik habe sich daher bereits im vergangenen Jahr abgeschwächt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stagnierte 2019 im Land Bremen fast und legte nur um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. „Die Auswirkungen der Pandemie verschärften die Situation für die Wirtschaft nun seit Jahresbeginn in einer vormals ungeahnten Dimension“, so die Unternehmerin weiter. Sie rechnet wegen der Corona-Krise mit längerfristigen strukturellen Änderungen für die Wirtschaft: „Handelsbarrieren und gestörte Lieferketten, die neu zu überdenken sind, werden die bremische Wirtschaft noch längere Zeit beschäftigen“, so Marahrens-Hashagen weiter. „Corona fordert unsere etablierten Geschäftsmodelle heraus, bietet aber auch die Chance, neue Geschäftsfelder, wie zum Beispiel im Bereich der Wasserstoffwirtschaft, verstärkt zu erschließen.“ Diese sei „eine große Chance für Bremerhaven und ganz Norddeutschland. Wir versuchen, darauf hinzuwirken, den zeitlichen Rahmen der Projekte zu beschleunigen“.

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