Die Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis.

Die Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis.

Foto: Thomas Steuer/Alfred-Wegener-Institut /dpa

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Hirnabbau bei Antarktis-Aufenthalt

Eine lange Zeit unter den Extrembedingungen in der Antarktis hinterlässt Spuren. Anhaltende Dunkelheit, bis zu minus 50 Grad, immer die gleichen Gesichter - und eine schnelle Abreise unmöglich: Ein Langzeitaufenthalt in der Antarktis kann Forschern des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven zufolge deutliche Auswirkungen aufs Gehirn haben.

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Bei Menschen, die sich 14 Monate auf der Neumayer-Station III aufhielten, seien Verkleinerungen in Teilbereichen des Hippocampus festgestellt worden, die für Gedächtnis und räumliches Denken zuständig sind, berichten sie im „The New England Journal of Medicine“. Was die Veränderungen im Gehirn auslöst, ist demnach unklar. Das Problem könnte auch für Raumfahrtmissionen relevant sein.

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