Von links: Noah (6), Pauline (6) und Leon (6) sind normalerweise im Kindergarten „Arche Noah“ in Spieka. Jetzt erforschen sie gemeinsam im „blauen Klassenzimmer“ das Watt. Hinter Noah versteckt sich Mia mit ihrem „Krabben-Eimer“.

Von links: Noah (6), Pauline (6) und Leon (6) sind normalerweise im Kindergarten „Arche Noah“ in Spieka. Jetzt erforschen sie gemeinsam im „blauen Klassenzimmer“ das Watt. Hinter Noah versteckt sich Mia mit ihrem „Krabben-Eimer“.

Foto: Luise Langen

Heute

Kita-Abschied im „blauen Klassenzimmer“

Keine Kita-Übernachtungen, keine Ausflüge, keine Abschiedsfeier - die Vorschulkinder müssen in diesem Jahr Corona-bedingt auf viel verzichten. Damit sie trotzdem eine unvergessliche Zeit vor dem Schulbeginn haben, hat sich der Kindergarten „Arche Noah“ in Spieka etwas ausgedacht: In diesem Jahr verbringen die Vorschulkinder nicht nur ein paar Tage, sondern gleich drei Wochen am Deich. Das ist nicht nur für die Kinder ein Highlight, sondern auch für einige Erzieher eine Erleichterung. Von Luise Langen

Kreis-Icon-Nordstern
„Da ist ein Baby-Krebs!“, ruft ein Mädchen aufgeregt und drei Kinder kommen sofort angerannt. „Ne, das ist eine Krabbe - das sieht man doch“, ist der sechsjährige Noah überzeugt. Mit einer Schaufel hebt er den Schlick hoch und begutachtet das kleine Tier genau. In den Wochen vor den Sommerferien sind die Vorschulkinder von der Kita „Arche Noah“ Forscher und erkunden die schlammige Watt-Welt. „Wir suchen Krabben, Kebse, Quallen und Wattwürmer und gucken ob es ihnen gut geht“, erklärt Noah, während er seinen Blick mit ernsthafter Entdecker-Miene übers Meer schweifen lässt.

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