Bremens Trainer Florian Kohfeldt bleibt weiterhin im Amt.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt bleibt weiterhin im Amt.

Foto: Tom Weller/dpa

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Kohfeldt bleibt bei Werder - was passiert drumherum?

Die Entscheidung ist gefallen: Florian Kohfeldt bleibt Trainer des SV Werder Bremen. Auch Sportchef Frank Baumann behält sein Amt. Darauf haben sich Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Trainer am Donnerstag nach einer mehrtägigen Analyse der katastrophalen Saison, die beinahe mit dem Abstieg geendet hatte, geeinigt. Am Freitagmittag wird Werder Bremen die Entscheidung offiziell auf einer Pressekonferenz verkünden. Mit dabei sein wird Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode, die komplette Geschäftsführung (Baumann, Klaus Filbry, Hubertus Hess-Grunewald) und Trainer Florian Kohfeldt.

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Mit dieser großen Besetzung der Pressekonferenz will Werder Bremen vor allem eines demonstrieren: Einigkeit! Denn es ist alles andere als üblich im Fußball-Geschäft, dass ein Club nach so einem Absturz der sportlichen Führung weiter vertraut. Dazu wird es auch kritische Stimmen geben. Doch der Aufsichtsrat wollte unbedingt Trainer Florian Kohfeldt behalten. Er wird weiter als der Coach der Zukunft bei den Grün-Weißen angesehen. Dass Bundesliga-Konkurrent TSG 1899 Hoffenheim bis zuletzt intensiv um die Dienste des 37-Jährige buhlte, bestätigte das Kontrollgremium in seiner Einschätzung. Frank Baumann war als Sportchef ohnehin von der Arbeit Kohfeldts überzeugt. Der Coach nimmt die zentrale Rolle in der Vision des Ex-Profis ein, Werder zumindest wieder in die Nähe des internationalen Geschäfts zu führen. Vor einem Jahr wäre das fast geglückt, dann folgte der Absturz.

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