Ein Mitarbeiter eines Gesundheitsdienstes füllt im eine Spritze mit einer Dosis des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für eine Impfung gegen das Coronavirus

Für den besseren Schutz wünschen sich Lehrer und Kita-Mitarbeiter, dass sie in der Impfreihenfolge weiter nach vorne rutschen.

Foto: dpa

Für den besseren Schutz wünschen sich Lehrer und Kita-Mitarbeiter, dass sie in der Impfreihenfolge weiter nach vorne rutschen.

Heute

Frühere Impfung für Erzieher und Lehrer

Nach der Telefonkonferenz der Länder-Gesundheitsminister mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag ist klar: Das Personal in den Kitas sowie in Grund- und Förderschulen soll bei den Corona-Schutzimpfungen vorgezogen werden. Sie rutschen aus der dritten in die zweite Impfgruppe der Corona-Impfverordnung vor.

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Laut Lukas Fuhrmann vom Bremer Gesundheitsressort soll im Land Bremen sukzessive im März mit den Impfungen der zweiten Gruppe begonnen werden. „Die Gruppe ist allerdings unglaublich groß: Da sind Menschen mit Vorerkrankungen drin, 70- bis 80-Jährige, und jetzt auch die Lehrer und Erzieher“, sagt Fuhrmann. Die Impfungen dürften sich also eine Weile hinziehen. Ob im Land Bremen trotz der abgeschafften Förderschulen auch Lehrer und Schulassistenten, die mit geistig behinderten Schülern arbeiten, früher geimpft werden, soll noch in dieser Woche geklärt werden, so Fuhrmann weiter. Die Einbeziehung dieser Gruppe hatte der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung im Land Bremen, Thorsten Maaß, gefordert - außerdem eine Ausweitung auf Lehrer, die Schüler mit sozial-emotionalem Förderbedarf unterrichten und Schulsozialarbeiter. „Wir begrüßen das Angebot für Lehrkräfte, setzen aber darauf, dass Maßnahmen wie Abstand, Hygiene und Lüftung weiterhin gelten“, sagt Elke Suhr von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Land Bremen. Eine frühere Impfung nur für Grundschullehrer und Erzieher greife zu kurz, kritisiert Suhr. Einbezogen werden müssten auch Lehrer aus Risikogruppen, die im Präsenzunterricht seien, und alle weiteren Lehrer, die nah mit Kindern arbeiten müssten. Viele Lehrer seien zwiegespalten, ob sie eine frühere Impfung überhaupt annehmen sollten: „Sie finden es gut, aber sie wollen auch niemandem etwas wegnehmen“, sagt Suhr. Von „einem guten Signal für die Beschäftigten“ spricht Bremerhavens Schuldezernent Michael Frost (parteilos).

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