Zwei Giganten im ewigen Eis. Das Versorgungsschiff „Kapitan Dranitsyn“ (vorne) liegt in einigem Abstand zur „Polarstern“.

Zwei Giganten im ewigen Eis. Das Versorgungsschiff „Kapitan Dranitsyn“ (vorne) liegt in einigem Abstand zur „Polarstern“.

Foto: Ernst Stürmer/AWI

Heute

„MOSAiC“ bricht nicht nur das Eis, sondern auch Rekorde

Die Freude ist den Kapitänen anzusehen: Stefan Schwarze und Alexandr Erpulev begrüßen sich. Wahrscheinlich weiß niemand besser als der erfahrene „Polarstern“-Kapitän, was sein russischer Kollege geleistet hat. Der Versorgungseisbrecher „Kapitan Dranitsyn“ musste sich bei der „MOSAiC“-Expedition den Weg durch schwierige Eisverhältnisse bahnen. Nun verschnauft er 970 Meter entfernt von der „Polarstern“, es gibt erste Bilder vom Crewwechsel und die Nachricht von zwei Rekorden.

Kreis-Icon-Nordstern
Den ersten stellte die „Polarstern“ auf: Sie war während ihrer Drift durchs arktische Eis nur noch 156 Kilometer entfernt vom Nordpol. Am 24. Februar hatte sie die Position von 88°36´Nord erreicht. Nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) war nie zuvor ein Schiff im Winter so weit im Norden.

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