Marius Meyer (27) und Celina Kirchhoff (20) wollen gerne auf diesem Grundstück in Flögeln bauen. Doch die Geruchsimmissionsrichtlinie GIRL macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ortsbürgermeister Claus Seebeck (hinten) versucht, dem Paar zu helfen.

Marius Meyer (27) und Celina Kirchhoff (20) wollen gerne auf diesem Grundstück in Flögeln bauen. Doch die Geruchsimmissionsrichtlinie GIRL macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ortsbürgermeister Claus Seebeck (hinten) versucht, dem Paar zu helfen.

Foto: Mark Schröder

Marius Meyer (27) und Celina Kirchhoff (20) wollen gerne auf diesem Grundstück in Flögeln bauen. Doch die Geruchsimmissionsrichtlinie GIRL macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Ortsbürgermeister Claus Seebeck (hinten) versucht, dem Paar zu helfen.

Heute

Neues Gesetz könnte Häuslebauer glücklich machen

Eigentlich wollte Marius Meyer längst in seinem eigenen Haus wohnen. Auf dem Land in Flögeln, gegenüber vom Hof seiner Familie. Bislang verhinderte die Geruchsimmissionsrichtlinie, kurz GIRL genannt, den Traum vom Eigenheim – weil die Kühe auf dem Hof zu sehr riechen. Der 27-jährige Mechatroniker und seine Freundin Celina Kirchhoff (20) blicken in diesen Tagen gespannt nach Berlin, wo die große Politik die Weichen für ihre Zukunft auf dem Land stellen könnte. Die Hoffnung der jungen Leute trägt einen sperrigen Namen: Baulandmobilisierungsgesetz.

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Demnächst soll der Bundesrat, also die Länderkammer, abschließend über das Gesetz beraten, mit dem die Bundesregierung die „Handlungsmöglichkeiten der Gemeinden im Bauplanungsrecht“ stärken will. Um mehr Bauland auf dem Land zu schaffen, soll unter anderem eine neue Baugebietskategorie mit dem Namen „Dörfliches Wohngebiet“ eingeführt werden, mit der das Nebeneinander von Landwirtschaft und Wohnen erleichtert werden soll. Flögelns Ortsbürgermeister Claus Seebeck (CDU) hofft, mit dem neuen Gesetz die Baulücken im Ort schließen zu können. „Die von GIRL vorgegebenen Grenzwerte würden dadurch angehoben“, sagt er.

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