Ist eine Reederei wie bei NTB an einem Terminal beteiligt, hat sie ein Eigeninteresse, das Terminal gut auszulasten.

Ist eine Reederei wie bei NTB an einem Terminal beteiligt, hat sie ein Eigeninteresse, das Terminal gut auszulasten.

Foto: Luftfoto Scheer

Heute

Reederei-Terminal kann anders planen

Die Kosten pro umgeschlagenen Container seien an den Bremerhavener Terminals zu hoch, heißt es aus der Chefetage von Eurogate. Einzige Ausnahme sei North Sea Terminal (NTB). Burkhard Lemper, Professor der Hochschule Bremen und Geschäftsführer vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), erklärt im Gespräch mit Ursel Kikker, warum Reederei-Terminals wie bei NTB im Vorteil sind und was für die Zukunft des Hafens wichtig ist.

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Warum rechnet sich das Container-Geschäft bei NTB besser als bei anderen Eurogate-Terminals? Die Kosten pro Container für den Reeder entstehen aus Fixkosten, die mit dem Hafenanlauf verbunden sind, und den Umschlagvorgängen. Werden weniger Container pro Schiff umgeschlagen, kommen die Fixkosten stärker zum Tragen, was die Durchschnittskosten nach oben treibt. NTB ist ein Reederei-Terminal durch die Beteiligung der A.P. Möller-Maersk Gruppe. Die Reederei hat ein eigenes Interesse daran, dieses Terminal gut auszulasten. Deshalb stimmt sie die Anläufe ihrer Schiffe aufeinander ab, sodass immer eine relativ gute Auslastung gegeben ist. Beim Multi-User-Terminal ist das anders.

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