Die Regatten werden in diesem Jahr bei der Kieler Woche im Mittelpunkt stehen. Es gibt kein Volksfest, keinen Budenzauber. Foto: Molter/dpa

Die Regatten werden in diesem Jahr bei der Kieler Woche im Mittelpunkt stehen. Es gibt kein Volksfest, keinen Budenzauber. Foto: Molter/dpa

Foto: Frank Molter/dpa

Heute

Schrumpfende Großveranstaltungen

Eine „Lütte Sail“ mit Hygienebestimmungen, Nachverfolgungsvorschriften und Abstandsregeln? Unmöglich, sagen die Planer in Bremerhaven. Und wie planen andere? Was sagen die Macher der Kieler Woche oder die Organisatoren der Rostocker Hanse-Sail? Auch sie hat die Corona-Krise fest im Griff.

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Kiel hatte sich anders als Bremerhaven oder Rostock nicht zur Absage ihrer Großveranstaltung entschlossen. Die Kieler Woche wurde lediglich verlegt von Ende Juni auf den Zeitraum vom 5. bis 13. September. Damit ist klar: Das von Regatten geprägte Segelfestival musste radikal an die Corona-Bedingungen angepasst werden. „Keine Partymeile, kein Bude-an-Bude, kein Alkohol“, sagt Sprecherin Kerstin Graupner. Das bedeutet: Das Festival, das noch im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Besucher anlockte, schrumpft zur fast reinen Sportveranstaltung. Die Schätzungen schwanken zwischen 50.000 und 100.000 Besuchern.

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