Gut 100 Menschen demonstrierten in dieser Woche gegen die Öffnung des Sommerdeiches vor Spieka-Neufeld. Verbandsgeschäftsführer Thomas Ströer (links) sprach kurz mit den Protestierenden, nahm aber selbst eine neutrale Position ein.

Gut 100 Menschen demonstrierten in dieser Woche gegen die Öffnung des Sommerdeiches vor Spieka-Neufeld. Verbandsgeschäftsführer Thomas Ströer (links) sprach kurz mit den Protestierenden, nahm aber selbst eine neutrale Position ein.

Foto: Heike Leuschner

Gut 100 Menschen demonstrierten in dieser Woche gegen die Öffnung des Sommerdeiches vor Spieka-Neufeld. Verbandsgeschäftsführer Thomas Ströer (links) sprach kurz mit den Protestierenden, nahm aber selbst eine neutrale Position ein.

Heute

Seite an Seite für den Sommerdeich-Erhalt

Böig fegt der Wind über den Grünstrand von Spieka-Neufeld. Ein paar dunkle Wolken ziehen über das Land. Das Wetter passt zur Stimmung der gut hundert Menschen, die sich hier in dieser Woche getroffen haben. Ihr Protest gilt der Nationalparkverwaltung, die aus Naturschutzgründen weiteres eingedeichtes Land vor den Hauptdeichen den Gezeiten überlassen will, indem sie Sommerdeiche öffnet. Sogar an Umweltminister Olaf Lies haben sie geschrieben. Doch ihre Aussichten auf Erfolg scheinen gering.

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Im Oktober will die Niedersächsische Nationalpark-Verwaltung den Antrag stellen, im Bereich Spieka-Neufeld insgesamt 280 Hektar Fläche in den Sommerpoldern des Nationalparks zu öffnen. Dabei handelt es sich um Vorlandflächen, die nur durch einen Sommerdeich zur Nordsee hin geschützt sind und landwirtschaftlich genutzt werden. Das Land wird als Kompensationsfläche für die anstehende Weservertiefung benötigt. Durch die Öffnung der Sommerdeiche an zwei weiteren Stellen sollen die Flächen vernässt sowie durch diverse – auch touristische – Maßnahmen aufgewertet werden, erklärt der Leiter der Niedersächsischen Nationalpark-Verwaltung, Peter Südbeck, im Gespräch mit der NZ.

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