Wölfe fühlen sich in Niedersachsen wohl. In den zurückliegenden drei Jahren ist allein die Zahl der Wolfsrudel im Land von 10 auf 36 angewachsen.

Wölfe fühlen sich in Niedersachsen wohl. In den zurückliegenden drei Jahren ist allein die Zahl der Wolfsrudel im Land von 10 auf 36 angewachsen.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Wölfe fühlen sich in Niedersachsen wohl. In den zurückliegenden drei Jahren ist allein die Zahl der Wolfsrudel im Land von 10 auf 36 angewachsen.

Heute

So verbreitet ist der Wolf im Cuxland

Auch ohne Wolfsrudel gehört das Cuxland zu den Regionen mit den meisten Nutztierrissen in Niedersachsen. Am häufigsten werden Schafe getötet. Mit Kai Krogmann gibt einer der letzten verbliebenen Deichschäfer im Cuxland zum Jahresende auf. Der Name Krogmann lässt auch Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies aufhorchen. Der SPD-Politiker kennt und schätzt den Landwirt aus Spieka. Warum das Aus der Krogmannschen Deichschäferei ein großer Verlust ist, was das Land gegen die schwindende Zahl der Schäfereien unternimmt und wie das Umweltministerium mit der wachsenden Wolfspopulation umgehen will, hat der Minister im Gespräch mit Heike Leuschner erläutert.

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Herr Lies, von 2010 bis 2020 ist die Zahl der Berufsschäfer in Deutschland um etwa 15 Prozent gesunken. Schäfer unken mittlerweile, dass man ihren Berufsstand auf die Liste der bedrohten Arten setzen sollte. Das ist ein zugespitztes Bild, aber es beschreibt die Situation. Schäfer haben in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Bedeutung. Deichschäfer tragen durch ihre Arbeit zum Küstenschutz bei. Schäfer sorgen durch ihre Arbeit auch dafür, dass Kulturlandschaften erhalten bleiben, ansonsten würde beispielsweise die Lüneburger Heide nicht so aussehen, wie sie aussieht. Außerdem leistet Weidetierhaltung und damit auch Schafhaltung einen großen Beitrag zur Biodiversität. Und deshalb macht mir die Entwicklung große Sorgen. Dass Schäfer aufhören, ist das eine. Noch dramatischer sind die Zahlen derer, die sich vorstellen können, überhaupt noch diesen Beruf zu ergreifen. Die nimmt so rapide ab, dass wir ganz dringend etwas tun müssen.

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