Der Salzstock in Gorleben - hier eine Aufnahme aus dem Erkundungsbergwerk - ist bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager komplett aus dem Rennen. Doch wo kommt der strahlende Abfall jetzt hin? Auch Bereiche im Elbe-Weser-Dreieck sind im Gespräch.

Der Salzstock in Gorleben - hier eine Aufnahme aus dem Erkundungsbergwerk - ist bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager komplett aus dem Rennen. Doch wo kommt der strahlende Abfall jetzt hin? Auch Bereiche im Elbe-Weser-Dreieck sind im Gespräch.

Foto: picture alliance/dpa

Der Salzstock in Gorleben - hier eine Aufnahme aus dem Erkundungsbergwerk - ist bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager komplett aus dem Rennen. Doch wo kommt der strahlende Abfall jetzt hin? Auch Bereiche im Elbe-Weser-Dreieck sind im Gespräch.

Heute

Taugen die Salzstöcke der Region als Wasserstoff-Lager?

Die Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager hat die halbe Republik in Wallung gebracht. Gorleben ist zwar raus, aber mehr als 50 Prozent der Fläche Deutschlands gelten nach rein geowissenschaftlichen Kriterien als geeignet. Das trifft auch die Region um Cuxhaven und Bremerhaven. Warum und was diese Einstufung bedeutet, wird in der kommenden Woche in Online-Sprechstunden erklärt. Was Salzstöcke angeht, gibt es auch andere Interessen. Das Stichwort hier: grüner Wasserstoff.

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Zur Energiewende gehört die Nutzung regenerativer Energien. Doch die Turbinen der Windräder erzeugen den meisten Strom nicht immer dann, wenn er auch gebraucht wird. Wasserstoff wäre dafür ein Energiespeicher. Er lässt sich mit Hilfe des Stroms aus Windparks erzeugen und bei Bedarf zwischenlagern – in Salzkavernen. Deshalb fordert der Cuxhavener CDU-Bundestagsabgeordnete Enak Ferlemann, schon abgeteufte Salzkavernen als Speicherraum für Wasserstoff freizuhalten. Salzkavernen sind große Hohlräume in Salzstöcken, die durch die Salzgewinnung entstehen. Im Elbe-Weser-Raum denkt Ferlemann dabei an die Salzkavernen von Ohrensen bei Stade. „Wir wollen die Wasserstoffregion der Republik werden“, sagt Ferlemann. Die Offshore-Windenergie solle deutlich ausgebaut werden, und die Region habe die Chance, zu einem der größten Produzenten von grünem Wasserstoff zu werden. „Wir brauchen eine Lagermöglichkeit für den Wasserstoff“, so der CDU-Kreischef.

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