Eine aktuelle Studie zeigt, das Kinder und Jugendliche aus armen Familien die Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders belasten.

Eine aktuelle Studie zeigt, das Kinder und Jugendliche aus armen Familien die Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders belasten.

Foto: Nicolas Armer/dpa

Heute

Studie: Corona belastet Psyche von Kindern

Kein normaler Schulbetrieb, wenig persönlicher Kontakt zu Freunden: Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern und Jugendlichen in Deutschland wochenlang völlig verändert. Welche Spuren hinterlässt das? Eine neue Studie gibt Antwort. Eine Erkenntnis: Die psychische Belastung von Kindern durch die Corona-Pandemie ist deutlich höher, als Experten bislang vermutet haben. Vor allem arme Familien seien betroffen, heißt es in einer Studie. Helfen können Gespräche und eine feste Tagesstruktur.

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Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen hat sich während der Corona-Pandemie deutlich erhöht. Betroffen seien vor allem Kinder aus armen Familien und mit ausländischen Wurzeln, sagte die Kinder- und Jugendpsychiaterin Ulrike Ravens-Sieberer, Professorin an der Hamburger Uni-Klinik Eppendorf, am Freitag bei der Vorstellung der COPSY-Studie (Corona und Psyche). 71 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen fühlten sich psychisch stark belastet, vor der Pandemie war es nur etwa ein Drittel. Man habe mit einer Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens gerechnet, sagte Ravens-Sieberer: „Dass sie allerdings so deutlich ausfällt, hat auch uns überrascht.“

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