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Die "Wilhelm Gustloff" sank nach russischen Torpedotreffern in der Ostsee, mehr als 9000 Flüchtlingen fanden dabei den Tod.

Die "Wilhelm Gustloff" sank nach russischen Torpedotreffern in der Ostsee, mehr als 9000 Flüchtlingen fanden dabei den Tod.

Foto: picture alliance / dpa

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Untergang der „Wilhelm Gustloff“: Tausende Tote in der Ostsee

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Vor 75 Jahren flüchteten Millionen aus den ehemals deutschen Ostgebieten vor der russischen Armee. Doch die Landverbindungen Richtung Westen sind längst abgeschnitten. Die Flüchtlingstrecks suchen ihr Heil in den Ostseehäfen der Danziger Bucht, hoffen einen Platz auf einem Schiff zu ergattern, um dem Krieg zu entkommen. Mit mehr als 10.000 Menschen an Bord sticht die „Wilhelm Gustloff“ am 30. Januar von Gdingen (Gotenhafen) aus in See, und wird nur 23 Seemeilen vor der pommerschen Küste von einem russischen U-Boot versenkt. Mehr als 9000 Menschen sterben in der eisigen Ostee.

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Der Untergang der „Wilhelm Gustloff“ ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt. Es starben sechsmal mehr Menschen als beim Untergang der „Titanic“. „Das wird nur immer wieder vergessen“, bedauert die heute 80-jährige Waltraud Waldhauer. „Uns Flüchtlinge trifft das wie ein Stich ins Herz.“ Denn die meisten an Bord der „Wilhelm Gustloff“ seien Flüchtlinge gewesen, mahnt sie zur Erinnerung.

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