Es war ein Debakel: Weil der Kreis wegen zu hoher Nitrit-Werte den Abfluss des Appelner Dorfgrabens in die Lune sperrte, musste die Gemeinde drei Jahre lang das Wasser vom Dorfgraben abpumpen und in die Kläranlage nach Beverstedt fahren.

Es war ein Debakel: Weil der Kreis wegen zu hoher Nitrit-Werte den Abfluss des Appelner Dorfgrabens in die Lune sperrte, musste die Gemeinde drei Jahre lang das Wasser vom Dorfgraben abpumpen und in die Kläranlage nach Beverstedt fahren.

Foto: Archiv

Heute

Warten auf den Kanal für Heerstedt

Das Abwasser-Drama von Appeln, wo 2013 plötzlich viel zu hohe Nitrit-Werte in der Lune gemessen wurden, hat in der Gemeinde Spuren hinterlassen. In den Dörfern wächst die Bereitschaft für den Anschluss an die zentrale Kläranlage. Auch wenn das teuer ist. Heerstedt wie Frelsdorf haben das bei der Gemeinde beantragt. Für Heerstedt liegt eine Kostenschätzung vor: Fast drei Millionen Euro wird der Anschluss verschlingen. Die Politik, genauer gesagt die SPD-Grünen-Gruppe, zögert noch, dafür das Ja-Wort zu geben.

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Wir kriegen bei uns im Dorf keine neuen Bauplätze genehmigt, wenn wir den Kanal nicht bekommen.
Manfred Tönjes (CDU), Ortsvorsteher in Heerstedt

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