Bei kalten Temperaturen wandelt Grünkohl komplexe Kohlenhydrate in den Zellwänden zu kleineren Zuckermolekülen um.

Bei kalten Temperaturen wandelt Grünkohl komplexe Kohlenhydrate in den Zellwänden zu kleineren Zuckermolekülen um.

Foto: Jacoby University

Heute

Warum die Grünkohlzeit erst nach dem ersten Frost beginnt

Die Autoscheiben frieren zu, Eiskristalle schmücken die Bäume, nach dem ersten Frost beginnt in Norddeutschland die Grühkohlzeit. Nur: Warum ist dies so? Grünkohl schmeckt dann einfach besser, das wissen alle norddeutschen Köchinnen und Köche, aber eine wissenschaftliche Antwort auf diese Frage gibt es bisher nicht. Bremer und Oldenburger Forscher wollen sie jetzt gefunden haben.

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Das jedenfalls berichten die Arbeitsgruppen von Professor Nikolai Kuhnert von der Jacobs University in Bremen und von Professor Dirk Albach von der Universität Oldenburg im Fachjournal „Food Research International“. Die Wissenschaftler setzten in Oldenburg drei verschiedene Grünkohlarten normalen und kalten Temperaturen aus. Das Blattmaterial wurde anschließend in Bremen auf seine Inhaltsstoffe hin untersucht.

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