Plakate ja, Menschenansammlungen nein. Der Klimaprotest verlagert sich wegen der Corona-Krise ins Internet.

Plakate ja, Menschenansammlungen nein. Der Klimaprotest verlagert sich wegen der Corona-Krise ins Internet.

Foto: picture alliance/dpa

Heute

Was man fürs Klima aus der Corona-Krise lernen kann

Klimakrise. Das Wort hat uns im vergangenen Jahr wie kein anderes beschäftigt. Schüler gingen auf die Barrikaden: Für schnelles Handeln gegen den Klimawandel formte sich die Bewegung „Fridays for Future“ (FFF). Doch das Thema wurde durch eines verdrängt, dessen Auswirkungen uns direkt vor die Füße fallen: die Corona-Pandemie – oder auch Corona-Krise. Die eine hat jedoch die andere Krise nicht abgelöst. Und mit der vermeintlichen Stille um das Klima ist nun Schluss: Am Freitag geht FFF wieder in den Streik, dieses Mal im Netz – statt auf den Straßen.

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Im Aufruf zum fünften globalen Klimastreik heißt es eindringlich: „Auch während der Corona-Krise ist und bleibt der Klimawandel eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation. Deshalb dürfen wir die Klima-Krise jetzt nicht aus dem Blick verlieren.“ Der Meinung ist auch Dr. Melanie Bergmann, Wissenschaftlerin am Alfred-Wegener-Institut (AWI) und Klimaaktivistin, die sich am Streik beteiligt, zum Beispiel mit einem Livestream im Netz und einem Plakat im Fenster. „Denn so schlimm, wie das mit Corona ist – und das möchte ich in keiner Weise kleinreden – haben wir die Chance, Corona auszurotten. Bei der Klimakrise ist es anders: Wenn wir einmal Kipppunkte erreicht haben, sind sie unumkehrbar. Dann können wir nicht einfach zu Hause bleiben oder weniger Auto fahren. Das CO2 ist in der Atmosphäre und es dauert Jahrhunderte, bis es wieder runtergeht. Je länger wir warten, desto drastischer müssen unsere Maßnahmen werden.“

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