Weihnachtsschmuck in Form eines Weihnachtsmannes hängt mit Mund-Nasen-Schutz an einem Tannenbaum.

Ab Mittwoch wird das öffentliche Leben erneut runtergefahren – der „harte Lockdown“ ist beschlossene Sache. Doch für Weihnachten gelten wieder andere Regelungen.

Foto: Federico Gambarini/dpa

Ab Mittwoch wird das öffentliche Leben erneut runtergefahren – der „harte Lockdown“ ist beschlossene Sache. Doch für Weihnachten gelten wieder andere Regelungen.

Heute

Weihnachten: Mit wem du jetzt noch feiern darfst

Bund und Länder haben sich auf verschärfte Kontaktbeschränkungen geeinigt. Die gelten ab Mittwoch und sollen nach jetzigem Stand bis zum 10. Januar dauern. Der Einzelhandel muss die Läden schließen, Schulen und Kitas sind auch dicht. Für Weihnachten werden diese Beschränkungen ein wenig gelockert. Wen darf ich jetzt noch treffen? Weil Rechtsverordnungen nicht immer gut zu verstehen sind, kommt hier eine Übersetzung.

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Die jetzigen Kontaktbeschränkungen sind vorerst bis zum 10. Januar gültig: Maximal dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen.

Doch es gibt für Weihnachten eine Ausnahme – die Kontaktbeschränkungen werden vom 24. bis zum 26. Dezember gelockert. Im Beschluss der Bundesregierung nach der Telefonkonferenz vom Sonntag, 13. Dezember, heißt es: „Vom 24. bis 26. Dezember gilt: Im engsten Familienkreis können Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen (zzgl. Kinder bis 14 Jahre) möglich sein, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutetet.“

Das ist erlaubt

Übersetzt heißt das:

  • An Weihnachten darf sich ein Hausstand mit vier Personen aus anderen Hausständen treffen. Damit entfällt für die Weihnachtstage die Beschränkung auf zwei Haushalte.
  • Die Anzahl der Kinder unter 14 Jahren ist nicht beschränkt.

Es gibt eine Definition für die Gruppen, die sich treffen dürfen:

  • Ehepartner, Lebenspartner, Partner aus nichtehelichen Lebensgemeinschaften
  • Der Verwandtschaftsgrad muss in „gerader Linie“ sein. Also Großeltern, Eltern, Kinder sowie Enkelkinder
  • Geschwister und Geschwisterkinder
  • Auch Stiefeltern sind erlaubt, wenn sie beispielsweise im Haushalt der Geschwister oder Geschwisterkinder wohnen.

Es gibt darüber hinaus die Empfehlung der Bundesregierung, eine sogenannte Schutzwoche vor Weihnachten einzulegen. Das heißt, dass die Kontakte fünf bis sieben Tage vor dem Familientreffen an Weihnachten auf ein Minimum reduziert werden sollten.

Regeln an Silvester

An Silvester darf in diesem Jahr nicht geböllert werden: Der Verkauf von Pyrotechnik ist verboten. Hinzu kommt ein „Versammlungsverbot“ auf öffentlichen Plätzen, die die Kommunen vorher festlegen. Getroffen werden darf sich mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten - Kinder unter 14 Jahren sind von dieser Regelung ausgenommen.

So geht es weiter

Am 5. Januar wollen Merkel und die Ministerpräsidenten erneut beraten über Schritte, die ab dem 11. Januar gelten sollen.

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