Die Stadt soll mit dem Geld des Bundes die „Najade“ bauen. Anschließend, so fordert es die CDU, soll das Schiff in den Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums übergehen, um das Land bei den Folgekosten mit im Boot zu haben. In Bremen stößt diese Idee aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.

Die Stadt soll mit dem Geld des Bundes die „Najade“ bauen. Anschließend, so fordert es die CDU, soll das Schiff in den Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums übergehen, um das Land bei den Folgekosten mit im Boot zu haben. In Bremen stößt diese Idee aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.

Foto: judel/vrolijk

Die Stadt soll mit dem Geld des Bundes die „Najade“ bauen. Anschließend, so fordert es die CDU, soll das Schiff in den Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums übergehen, um das Land bei den Folgekosten mit im Boot zu haben. In Bremen stößt diese Idee aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.

Heute

Wer soll sich später um „Najade“ kümmern?

Die CDU musste erst überzeugt werden. Sie hatte Bedingungen gestellt, bevor sie bereit war, Geld für das Abwracken der „Seuten Deern“ bereitzustellen und dem Ersatzbau „Najade“ zuzustimmen. Eines der Versprechen: Wenn das Stahlschiff fertiggestellt ist, soll es wieder ins Vermögen des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) überführt werden. Nur: Gerade die Bremer Landespolitiker wollen mit den Schiffen im Alten Hafen gar nichts zu tun haben.

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Sie betrachten die Schiffe als nette Anlaufpunkte für die Seestadt-Touristen, um die sich Bremerhaven selbst kümmern soll. Mit dem Museum und seiner Forschungsarbeit habe das wenig zu tun, betonte jüngst noch der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Magnus Buhlert (FDP) im Wissenschaftsausschuss. Viel Widerspruch bekam er nicht. Die Bereitschaft ist offenbar gering, auch das neue Schiff wieder in die Obhut des DSM zu nehmen, weil es damit dem Wissenschaftshaushalt zur Last fallen würde. Denn klar ist: Ein schwimmendes Schiff muss regelmäßig im Dock gewartet werden, und das kostet Geld.

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