Nach Abpfiff des UEFA-Cup-Rückspiels zwischen dem SV Werder Bremen und dem französischen Club Olympique Lyon im Dezember 1999 laufen die Werder-Spieler Andreas Herzog, Andree Wiedener und Julio Cesar (von links) jubelnd durch das Stadion. Mit einem überraschenden 4:0-Sieg sicherten sich die Bremer den Einzug in die nächste Runde.

Nach Abpfiff des UEFA-Cup-Rückspiels zwischen dem SV Werder Bremen und dem französischen Club Olympique Lyon im Dezember 1999 laufen die Werder-Spieler Andreas Herzog, Andree Wiedener und Julio Cesar (von links) jubelnd durch das Stadion. Mit einem überraschenden 4:0-Sieg sicherten sich die Bremer den Einzug in die nächste Runde.

Foto: picture-alliance / dpa

Nach Abpfiff des UEFA-Cup-Rückspiels zwischen dem SV Werder Bremen und dem französischen Club Olympique Lyon im Dezember 1999 laufen die Werder-Spieler Andreas Herzog, Andree Wiedener und Julio Cesar (von links) jubelnd durch das Stadion. Mit einem überraschenden 4:0-Sieg sicherten sich die Bremer den Einzug in die nächste Runde.

Heute

Werder Bremens legendäre „Wunder von der Weser“

Das „Wunder von der Weser“ ist ein feststehender Begriff im Fußballsport. Ein Mythos, den Werder Bremen Ende der 80er Jahre im Europapokal begründete. Und der seither stets dann bemüht wird, wenn die Bremer sich spektakulär noch aus einer aussichtslosen Lage winden. Der 6:1-Sieg gegen den 1. FC Köln vom Sonnabend könnte künftig dieses Siegel bekommen, wenn Werder in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim doch noch den Klassenerhalt in der Bundesliga schafft. Wir schauen auf die vier „Original-Wunder von der Weser“ zurück – und erzählen, warum eigentlich der Nordrivale Hamburger SV der Erfinder des „Wunders von der Weser“ ist.

Kreis-Icon-Nordstern
Die Bühne für das erste der vier „Original-Wunder“ hätte trister kaum sein können. Es ist ein nebliger und kalter Herbstabend. Als Werder Bremen an diesem 4. November 1987, einem Dienstag, in der 2. Runde der UEFA-Pokals Spartak Moskau zum Rückspiel empfängt, verlieren sich gerade 16.000 Zuschauer im Weserstadion. Kein Wunder, das Hinspiel hatten die Bremer mit 1:4 verloren. Das Fernsehen überträgt live, aber die Zuschauer haben Mühe, überhaupt etwas zu erkennen, so dicht ist der Nebel zu Beginn. Dass es so ein strahlender Abend werden würde, konnte niemand erahnen. „Die Inszenierung war nicht zu toppen“, urteilte der damalige Werder-Manager Willi Lemke. Zwei frühe Tore von Frank Neubarth erwecken die Lebensgeister der Truppe von Otto Rehhagel, in der 25. Minute trifft Frank Ordenewitz zum 3:0. Nach der Europapokal-Regel wäre Werder mit diesem Ergebnis weiter.

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