Mönchengladbacher Ultras zeigen ein Transparent mit dem Konterfei von Dietmar Hopp im Fadenkreuz.

Mönchengladbacher Ultras zeigen ein Transparent mit dem Konterfei von Dietmar Hopp im Fadenkreuz.

Foto: Roland Weihrauch/dpa

Heute

Vor dem Bundesliga-Wochenende: Fünf Thesen zur Causa Hopp

In mehreren deutschen Fußballstadien kam es am vergangenen Wochenende zu Anfeindungen gegen den Geldgeber der TSG Hoffenheim, Dietmar Hopp. Nun hat sich Werder Bremen in der Debatte zu Wort gemeldet. NORD|ERLESEN-Autor Peter Gassner stellt zudem fünf Thesen auf: Was steckt eigentlich hinter dem Protest und was sollte nun passieren, um die Lage zu beruhigen?

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Es ist das bestimmende Sport-Thema dieser Tage: Fans vieler Vereine in der Bundesliga und auch in den unteren Ligen zeigten am vergangenen Bundesliga-Spieltag Plakate, auf denen Dietmar Hopp, Investor bei der TSG 1899 Hoffenheim, beleidigt wurde. In den meisten Fällen mit dem Wort „Hurensohn“. Bei der Partie der Hoffenheimer gegen Bayern München wurde daraufhin das Spiel unterbrochen. Als es fortgesetzt wurde, spielten sich beide Teams beim Stand von 0:6 nur noch gegenseitig demonstrativ den Ball zu. Seitdem wird hitzig diskutiert und es fallen die üblichen Floskeln: Die Rede ist von „ein paar wenigen Chaoten“ , der „hässlichen Seite des Fußballs“ oder von „Hass und Hetze“ gegen eine Einzelperson, die völlig unbegründet sei. Als seien Schimpfwörter im Fußballstadion etwas vollkommen Neues. Nur: Dass es eigentlich gar nicht um Dietmar Hopp geht, sondern um einen viel tiefergreifenden Konflikt, wird dabei oft gar nicht versucht zu sehen.

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