In der Halle 1 des Landesleistungszentrums des Nordwestdeutschen Schützenbundes in Bassum fiel seit Wochen kein einziger Schuss.

In der Halle 1 des Landesleistungszentrums des Nordwestdeutschen Schützenbundes in Bassum fiel seit Wochen kein einziger Schuss.

Foto: NWDSB

Heute

„Wir Schützen sind hart im Nehmen“

Kein Leistungsschießen, keine Wettbewerbe und erst recht keine Schützenfeste: Die Corona-Krise hat auch das deutsche Schützenwesen schwer getroffen. NORD|ERLESEN sprach mit dem Bremervörder Frank Pingel, Präsident des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB), über die aktuelle Situation.

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Herr Präsident Pingel, am17. und 18. April hätte in Bokel bei Beverstedt der 68. Nordwestdeutsche Schützentag des NWDSB stattgefunden. Was ist das für ein Gefühl, wenn stattdessen der Terminkalender völlig frei ist? In erster Linie tut es mir um den örtlichen Schützenkreis Wesermünde-Süd leid, der mit vielen ehrenamtlichen Helfern und einer Vorlaufzeit von zwei Jahren diese Großveranstaltung mit Festakt, Landeskönigsball, Feierstunde und Delegiertentagung organisiert hat. Es haben ja auch ein Festwirt und viele kleinere Hotels und Pensionen ihre Kapazitäten für dieses Wochenende zur Verfügung gestellt und können jetzt keine Umsätze generieren.

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