Muss der Nachbau der „Seuten Deern“ nun doch aus Holz sein? Uwe Beckmeyer, der in Berlin über die Bauvarianten verhandelt, versichert, dass das Thema Holz dort hoch bewertet wird.

Muss der Nachbau der „Seuten Deern“ nun doch aus Holz sein? Uwe Beckmeyer, der in Berlin über die Bauvarianten verhandelt, versichert, dass das Thema Holz dort hoch bewertet wird.

Foto: Arnd Hartmann

Heute

Berlin wünscht sich neue „Seute Deern“ aus Holz

Originalgetreu, mit einem Rumpf aus Holz – diese Variante einer neuen „Seuten Deern“ wurde frühzeitig als Illusion verworfen. Das Holz sei ebenso wenig verfügbar wie die Fachleute, und das Ganze sei zu teuer. Bei einer ersten Diskussion über das Variantengutachten soll der Daumen ebenfalls über das Holzschiff gesenkt worden sein. Das Problem ist nun, dass in Berlin „das Holzschiffbau-Thema bislang ein sehr gewünschte Thema ist“, wie Uwe Beckmeyer betont, der mit der Bundesregierung noch aushandeln muss, wie die künftige „Seuten Deern“ aussehen kann.

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Ende August, sagt Beckmeyer, habe er den entscheidenden Termin in Berlin. 46 Millionen Euro hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages im vergangenen Jahr bewilligt. Nun muss mit dem Staatsministerium für Kultur ausgehandelt werden, ob die „Seute Deern“ möglichst originalgetreu nachgebaut werden muss, oder ob andere Varianten möglich sind.

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