Die Insolvenz des Gesamthafenbetriebsvereins offenbart, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern ist. Und die Gewerkschaft Verdi steckt dazwischen. Die Politik sollte sich bemühen, wieder eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Die Insolvenz des Gesamthafenbetriebsvereins offenbart, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern ist. Und die Gewerkschaft Verdi steckt dazwischen. Die Politik sollte sich bemühen, wieder eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Foto: Scheer

Die Insolvenz des Gesamthafenbetriebsvereins offenbart, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern ist. Und die Gewerkschaft Verdi steckt dazwischen. Die Politik sollte sich bemühen, wieder eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Heute

Zerrüttete Verhältnisse beim Gesamthafenbetriebsverein

Trotz der Ankündigung der Hafenunternehmen, den Gesamthafenbetriebsverein im Dezember in die Insolvenz zu schicken, glauben immer noch viele Beschäftigte und Betriebsratsmitglieder nicht, dass es dazu kommen wird. Weil dann in die Bücher geschaut werde und etliche Ungereimtheiten und Machenschaften zutage treten würden, heißt es auf Arbeitnehmerseite. Das zeigt, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen GHB-Hafenarbeitern und den Hafenbetrieben inzwischen ist.

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Der GHB-Betriebsrat hat sich immer noch nicht zu Wort gemeldet. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt will sich nicht äußern, obwohl er Betriebsratsmitglied ist. Trotz der Vorwürfe, die vergangene Woche auf die Arbeitnehmervertreter einprasselten: Der Betriebsrat und Schmidt seien schuld an der Insolvenz, hieß es. Man habe gezockt und dabei die Jobs sehenden Auges leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Die Politik hat sich weitgehend auf diese Sicht eingelassen, und auch im Landeshafenausschuss kam nur die Arbeitgeberseite zu Wort sowie der Vermittler Heinz Brandt, dem allerdings auf Arbeitnehmerseite die Unabhängigkeit abgesprochen wird.

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