Lisa ist elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Für Lisa ist klar, dass Zukunft immer die Möglichkeit birgt, noch mal von vorne anzufangen. Und mit Hoffnung zu tun hat.

Lisa ist elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Für Lisa ist klar, dass Zukunft immer die Möglichkeit birgt, noch mal von vorne anzufangen. Und mit Hoffnung zu tun hat.

Foto: Lothar Scheschonka

Lisa ist elf Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Für Lisa ist klar, dass Zukunft immer die Möglichkeit birgt, noch mal von vorne anzufangen. Und mit Hoffnung zu tun hat.

Leben

Acht Kinder erklären Hoffnung und Zukunft

Wie schmeckt die Zukunft? Nach Vanilleeis? Wonach riecht Hoffnung? Nach frischer Erde? Will jeder wissen, was mal sein wird, eines Tages? Fragen über Fragen – in der Osterzeit von Kindern gestellt. Und von Kindern beantwortet. In einer Zeit, in der alles sicher Geglaubte wankt und fragwürdig geworden ist, in der so viele Menschen Angst um die Zukunft haben. In einer Zeit, in der Kirchen aller Konfessionen versuchen, österliche Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln, haben wir Kinder gefragt, welche Träume und Fantasien sie haben, wie sie sich ihre Welt von morgen vorstellen. Acht Kinder aus Bremerhaven und dem Cuxland erklären uns auf ihre eigene Art, was es mit „Hoffnung“ und „Zukunft“ auf sich hat.

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Maurice (7)

Maurice (7)

Foto: Lothar Scheschonka

Maurice (7)
: „Zukunft ist, wenn man in eine andere Zeit reist. Die kann man nicht sehen. Aber eigentlich doch: im Kopf. Aber da musst du Fantasie für haben. Weil da alles anders ist als jetzt. Zum Beispiel in 50 oder 1000 Jahren, da gibt’s nichts mehr zu trinken und kein Wasser. Zukunft ist, wenn ich 85 bin oder so. Gaaaaanz weit weg. Wenn ich nicht mehr schnell laufen kann und reden kann. In meiner Zukunft möchte ich mal ein Lehrer sein. Oder Postbote. Und ich möchte ein Papa sein. Und ein Kind großziehen, dass keine Eltern hat. Bloß heiraten will ich nicht. Man kann ja auch Kinder kriegen, ohne zu heiraten. Ich hoffe, ich kann in der Zukunft mal nach Paris reisen. Und ich hab die ganz, ganz, ganz große Hoffnung, dass Corona so in drei Jahren vorbei ist. Das ist noch weit. Lieber früher. Jetzt ist Ostern, da freue ich mich ganz doll auf die Blumen, die wiederkommen, dadrauf haben die auch den ganzen Winter schon gewartet. Die haben auch Hoffnung. Die Zukunft ist blau und ganz offen, so wie der Himmel. Und sie riecht nach Blumen.“

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