Der alte und der neue ESG-Vorsitzende arbeiten noch immer im Team für die Entwicklung der Leher „Altstadt“: Dieter Rehrbehn (links) und Heiko Janßen sind glücklich über die erste eigene ESG-Anlaufstelle an der Potsdamer Straße 1, Ecke Heinrichstraße – ehemals „Kuddels Musikkneipe“. Foto Scheschonka

Der alte und der neue ESG-Vorsitzende arbeiten noch immer im Team für die Entwicklung der Leher „Altstadt“: Dieter Rehrbehn (links) und Heiko Janßen sind glücklich über die erste eigene ESG-Anlaufstelle an der Potsdamer Straße 1, Ecke Heinrichstraße – ehemals „Kuddels Musikkneipe“. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Der alte und der neue ESG-Vorsitzende arbeiten noch immer im Team für die Entwicklung der Leher „Altstadt“: Dieter Rehrbehn (links) und Heiko Janßen sind glücklich über die erste eigene ESG-Anlaufstelle an der Potsdamer Straße 1, Ecke Heinrichstraße – ehemals „Kuddels Musikkneipe“. Foto Scheschonka

Leben

Bremerhavener Goethequartier: „Der Druck wächst“

Rund 8300 Menschen wohnen in den 20 Straßen und rund 600 Gründerzeithäusern des „Goethequartiers“, dem Viertel, das auf einem halben Quadratkilometer Fläche am dichtesten aller sieben Leher Ortsteile bebaut ist. Aber: Das Quartier ist sozial stark belastet. Rund 400 Mietwohnungen stehen leer, viele einst stolze Altbauten vergammeln. Zwar entdecken immer mehr private Investoren das Potenzial der „Altstadt“ und sanieren – aber: „Der Druck aufs Quartier wächst mit jedem Wohn-Neubau“, sorgt sich Dieter Rehrbehn, neuer Vorsitzender der Eigentümerstandortgemeinschaft (ESG) Lehe, um die Entwicklung des Viertels. Darum hat die ESG jetzt neue Projekte ausgetüftelt – im ersten eigenen Büro, mittendrin, an der Potsdamer Straße.

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„Die Gefahr besteht, dass sich Mieter eher für ein modernes, barrierefreies Haus entscheiden als für eine Altbauwohnung, ohne Lift, ohne Dämmung“, skizziert Rehrbehn – der den Vorsitz unlängst von Heiko Janßen übernommen hat – die Schwierigkeiten, gegen die der Eigentümer-Verein im Schulterschluss mit Stadtplanungsamt, Quartiersmeisterei und Stadtteilkonferenz seit Jahren ankämpft. Rehrbehn (66) und Janßen (71) kennen die Szene aus dem Eff-Eff: Janßen nach 21 Jahren Stadtteilarbeit als Konferenzsprecher und ESG-Vorsitzender, Rehrbehn nach sieben Jahren als städtisch beauftragter „Kümmerer“ für Problemimmobilien im Goethequartier. Einem dreieckigen „Revier“ zwischen Leher Tor, Hafen- und Pestalozzistraße. „Ein Riesengebiet für uns als ehrenamtliche ESG“, betont Janßen.

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