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Glückliche Neubürger: Przemek und Kathrin Janc mit ihren Kindern Christopher (9) , Bennet (3) und Mathilda (2) vor ihrem neuen Haus in der Alten Dorfstraße in Appeln.

Glückliche Neubürger: Przemek und Kathrin Janc mit ihren Kindern Christopher (9) , Bennet (3) und Mathilda (2) vor ihrem neuen Haus in der Alten Dorfstraße in Appeln.

Foto: Lothar Scheschonka

Leben

Der Traum vom einfachen Leben

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Wer einen Baum pflanzt, der will bleiben. Przemek und Kathrin Janc haben es getan. Zwei kleine Linden stehen an der Einfahrt zu dem alten Resthof mitten in Appeln. „Die sollen mal so groß werden wie früher“, freut sich die frisch gebackene Hausbesitzerin. Auf Fotos hat sie die riesigen Linden gesehen, die den Hof aus dem Jahr 1936 einst prägten. Das junge Paar aus der Nähe von Wuppertal ist begeistert. Vom Hof, vom Dorf, von den Menschen. „Als wir mit unseren Kindern die Bäume gepflanzt haben, haben die Leute angehalten. Und alle haben sich gefreut, dass hier wieder Kinder einziehen“, erzählt Kathrin Janc.

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Appeln ist geprägt von wuchtigen Bauernhäusern. Doch Bauern gibt es immer weniger. Und in den Häusern, da wohnen oft nur noch ein oder zwei alte Menschen. Oder niemand mehr. Die kleinen Dörfer im Cuxland, sie leiden. Kneipen und Läden gibt es nicht mehr, Jobs sowieso nicht, die Jungen gehen weg, übrig bleiben die Alten. Das ist der Trend auf dem Land, der unumkehrbar schien. Auch in Appeln. Bis zum letzten Jahr. Da wurden in dem 400-Seelen-Dorf gleich acht Häuser verkauft. „Nicht alle an junge Familien“, gibt Ortsvorsteher Herbert Lührs zu. So habe der Besitzer der Töpferei den benachbarten Hof gekauft, um Raum für seine Werkstatt zu haben, ein Gebäudereiniger aus Bokel suchte Platz zum Unterstellen. Aber es gibt Zuzug, freut sich Lührs. Aus Bremerhaven, aus dem Bergischen Land, ja sogar aus Frankfurt. „Wir haben keinen Leerstand mehr“, jubelt der Ortsvorsteher.

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