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Bizarr und verwunschen, fast wie ein Märchenwald, präsentiert sich die Landschaft rund um die Oste. Es ist zu sehen, dass das Ostetal ein wertvolles Biotop ist.

Bizarr und verwunschen, fast wie ein Märchenwald, präsentiert sich die Landschaft rund um die Oste. Es ist zu sehen, dass das Ostetal ein wertvolles Biotop ist.

Foto: Hellwig

Leben

Diskussion um geplantes Naturschutzgebiets Ostetal

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Der Landkreis Rotenburg beabsichtigt einen Teil des FFH-Gebiets Nr. 30 „Oste mit Nebenbächen“ als Naturschutzgebiet auszuweisen. Die Mitglieder des Bauausschusses der Samtgemeinde Zeven äußerten in der Diskussion über die Stellungnahme der Samtgemeinde vor allem Kritik über die Kurzfristigkeit des Verfahrens.

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Das geplante Naturschutzgebiet reicht von Sittensen über Weertzen, Heeslingen, Godenstedt, Sandbostel und Spreckens bis zur Stadt Bremervörde und umfasst die Oste mit ihrer Niederung und Nebenbächen.

Vor Beginn der inhaltlichen Diskussion monierte Jens Behrens (CDU), dass die Tagesordnung der Bauausschusssitzung nur wenige Tage vor dem Termin um die Punkte Naturschutzgebiet Ostetal und Änderung des regionalen Raumordnungsprogramms erweitert wurde. „Das ist vor ein paar Tagen hochgeladen worden, aber ich hatte nicht die Zeit, die umfangreichen Stellungnahmen durchzuarbeiten, und sehe mich auch außerstande, hierzu einen Beschluss zu fassen“, so Behrens.

Baden soll möglich bleiben

Matthias Holsten, Umweltbeauftragter der Samtgemeinde Zeven, erläuterte die kurzen Fristen, die vom Landkreis für beide Stellungnahmen gesetzt wurden. Das liege wohl auch an einer Anweisung, die der Landkreis aus Hannover zur Ausweisung der Naturschutzgebiete Wümmeniederung und Osteniederung bekommen habe. Deshalb werden sich auch die Bauausschüsse der betroffenen Mitgliedsgemeinden Heeslingen, Zeven und Elsdorf bis Ende März noch deutlich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen müssen.

Zu wenigen inhaltlichen Punkte wurde dann doch etwas gesagt. So heißt es in der Stellungnahme: „Die Oste und deren Ufer werden gerade von der örtlichen Bevölkerung im Siedlungsbereich zum sommerlichen Baden und Verweilen genutzt. Als Beispiel sind hier Weertzen, Offensen, Heeslingen und Brauel zu nennen. Daher sollte hier in sogenannten Erholungsbereichen das Baden und Betreten der Ufer und der Niederung weiterhin nutzbar bleiben.“

An an die Kinder wird gedacht

Auch an Kindergruppen ist gedacht worden: „Zu den organisierten Veranstaltungen gelten formal auch die Besuche von Schulklassen und Kindergartengruppen, etwa im Bereich Hollengrund Heeslingen oder im Umfeld des Birkensees bei Weertzen.“ Der Heeslinger Bereich sei aus Gründen der Besucherlenkung und Umweltbildung neu gestaltet und renaturiert worden, hier wünscht sich die Samtgemeinde entsprechende Freistellungen.

„Der Birkensee in Weertzen ist ein Erholungsgebiet von lokaler und regionaler Bedeutung. Dieser wird durch Quellwasser und Ableitungen des Obecks gespeist. Diese Entnahmen sind unbedingt im Sinne des Bestandsschutzes frei zu stellen“, schreibt Holsten in der Stellungnahme.

Etliche weitere Punkte betreffen vor allem die Belange der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Zeven, die an der Oste liegen. Im Bauausschuss der Samtgemeinde gab es nur kärgliche vier Ja-Stimmen für die Stellungnahme, sieben Ausschussmitglieder enthielten sich der Stimme.

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