Sobald der Verkehr auf Autobahnen oder mehrspurigen Außerortsstraßen nur noch im Schritttempo rollt, müssen Autofahrer die Gasse bilden. Foto: Hollemann/dpa

Sobald der Verkehr auf Autobahnen oder mehrspurigen Außerortsstraßen nur noch im Schritttempo rollt, müssen Autofahrer die Gasse bilden. Foto: Hollemann/dpa

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Leben

„Es ist nicht kompliziert, den Weg richtig frei zu machen“

Rote Bremsleuchten, Warnblinker, alle Autos werden langsamer: „Höchste Zeit, an die Rettungsgasse zu denken, damit Feuerwehr, Sanitäter, Notärzte oder Polizei schnell zum Unfallort gelangen kommen“, sagt Polizeioberkommissar Lutz Klose. Dabei kann jede Minute über Leben und Tod entscheiden. Deshalb müssen Autofahrer die Gasse auf Autobahnen oder mehrspurigen Außerortsstraßen bereits bilden, sobald der Verkehr im Schritttempo rollt. In unserer neuen Verkehrssicherheitsserie erklären wir in Kooperation mit der Polizei Bremerhaven Verkehrsregeln, die Autofahrer oft missachten oder gar nicht kennen. Heute geht es um die Rettungsgasse.

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„Es ist nicht kompliziert, den Weg richtig frei zu machen“, sagt Klose. Trotzdem muss er immer wieder beobachten, dass Verkehrsteilnehmer sich falsch verhalten oder überhaupt nicht reagieren. Das Verfahren ist eigentlich ganz einfach: Nur wer auf dem ganz linken Streifen fährt, weicht nach links aus. Alle anderen Spuren rücken nach rechts. Durch die Gasse sollten auch große Rettungsfahrzeuge passen. „Macht der Nachbar keinen Platz, kann man zur Not hupen, mit nicht beleidigenden Handzeichen Hinweise geben oder durchs Seitenfenster den Kontakt suchen“, sagt Polizeioberkommissar Thorsten Spengler. Wichtig sei es, dem Vordermann ausreichend Platz zum Rangieren lassen. „Bei Annäherung an einen Stau darf das Warnblinklicht eingeschaltet werden, um andere vor dieser Gefahr zu warnen“, erklärt Spengler.

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